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Ukraine-Krieg: Kiew veröffentlicht Foto - Putin verliert angeblich nächsten russischen Top-General

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Von: Patrick Mayer

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Die russischen Truppen sollen im Ukraine-Krieg weiter schwere Verluste erleiden. Im umkämpften Mariupol soll der nächste Generalmajor Wladimir Putins gefallen sein.

München/Mariupol - Die russische Armee soll eine der stärksten der Welt sein. Mit mächtigen Militärstützpunkten zwischen Kaliningrad in der baltischen Ostsee, zwischen dem Pazifik und dem Schwarzen Meer. Doch im Ukraine-Krieg* müssen jene russischen Truppen offenbar weiter schwere Verluste hinnehmen.

Ukraine-Krieg-News: Russland verliert offenbar nächsten hochrangigen Generalmajor

Derartige Rückschläge, dass der Vormarsch Russlands auf ukrainischem Territorium nach dem Überfall seit mehreren Tagen offenbar vielerorts zum Erliegen gekommen ist. Mehr noch: Angeblich 40 Prozent der russischen Einheiten, die seit Kriegsbeginn die Grenze überquert haben, sollen zerstört oder mindestens kampfunfähig geschossen worden sein. So behaupteten es am Mittwoch (16. März) zumindest die Regierung in Kiew um Präsident Wolodymyr Selenskyj* und die ukrainischen Streitkräfte.

Schwer umkämpft: die Stadt Mariupol im Südosten der Ukraine.
Schwer umkämpft: die Stadt Mariupol im Südosten der Ukraine. © MAXAR / AFP

Unter den toten Russen soll nun der nächste hochrangige Militär von Moskaus Kreml-Chef Wladimir Putin* sein. So veröffentlichte der ukrainische Präsidentenberater Anton Geraschchenko ein Foto der angeblichen Leiche von Generalmajor Oleg Mityaev bei Telegram. Er soll bei Mariupol gefallen sein. Dem Foto ist das angebliche Rangabzeichen des russischen Kommandeurs der 150. motorisierten Schützendivision beigefügt. Zur Einordnung: Ein Generalmajor gehört im russischen Militär zum Rang der Generäle.

Verluste Russlands im Ukraine-Krieg: Schon vier Generalmajore getötet?

Laut Bild soll Mityaev schon der vierte gefallene Generalmajor Putins sein. 20 dieser ranghohen Militärs seien im Einsatz, heißt es in dem Bericht weiter. Als Hinweis: In diesem Beitrag verzichten wir aus redaktionellen Gründen auf die Darstellung solche gewaltsamer Bilder, insbesondere die Abbildung einer Leiche. Ein Foto twitterte ferner das berüchtigte ukrainische Bataillon „Asow“, das der russischen Armee im Südosten des Landes* erbitterten Widerstand leistet. Das aber wegen politisch fragwürdiger Symbole, die an faschistische Zeichen erinnern, international auch in der Kritik steht.

Am 28. Februar soll ebenfalls in der Nähe von Mariupol der mehrfach ausgezeichnete Generalmajor Andrei Sukhowetsky (Kommandeur der 7. Russischen Luftlandedivision) getötet worden sein. Dann vermeldeten ukrainische Streitkräfte den angeblichen Tod des 44-jährigen Generalmajors Vitali Gerassimow (Stabschef der 41. Russischen Armee) vor Charkiw, und am 11. März hieß es aus Kiew, dass die Streitkräfte mit Andrei Kolesnikow noch einen Generalmajor getötet haben.

Wie so oft im Ukraine-Konflikt* lassen sich Berichte nicht unabhängig überprüfen. Das Recherche-Portal Bellingcat beanspruchte für sich, den Gefallenen Gerassimow bestätigen zu können. Ein Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSB habe die Nachricht nach Moskau mit Hilfe einer örtlichen ukrainischen SIM-Karte überbracht, berichtete Bellingcat.

Ukraine-News: Wohl hohe Verluste unter russischen Truppen

Im Falle von Sukhowetsky hatte laut t-online Sergei Chipilev von einer russischen Veteranenorganisation im sozialen Netzwerk VKontakte geschrieben: „Mit großem Schmerz erfahren wir vom Tod unseres Freundes, Generalmajor Andrei Sukhovetsky, während eines Spezialeinsatzes auf dem Territorium der Ukraine.“ (pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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