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Die AfD wollte eine kritische Ausstellung in Bielefeld verhindern.

Kritische Veranstaltung in Bielefeld

AfD will Ausstellung verhindern – doch Klage vor Gericht scheitert

Schlappe für die AfD: Die Partei wollte gegen eine kritische Ausstellung in Bielefeld klagen. Doch die Klage wurde abgeschmettert.

Bielefeld – "Die Ausstellung 'Keine Alternative!' analysiert die Ideologie der 'Alternative für Deutschland' und die Beziehungen dieser Partei zu einer breiten völkischen Bewegung in Deutschland." So steht es auf der Homepage der Initiative "Geflüchtete willkommen in Bielefeld", die Mitveranstalter der Ausstellung an der Volkshochschule Bielefeld ist. Doch die AfD scheint damit ganz und gar nicht einverstanden gewesen zu sein, wie owl24.de* berichtet.

AfD klagt gegen Ausstellung in Bielefeld

Vor dem Verwaltungsgericht Minden wollte die AfD per Eilverfahren die Ausstellung verhindern. Die Begründung: Solch eine kritische Veranstaltung wie die in Bielefeld könne die Europawahl beeinflussen. Das Gericht schmetterte die Klage jedoch ab. Eine Partei könne eine Veranstaltung nicht einfach verbieten lassen, weil ihr die Inhalte nicht passe. 

Die Ausstellung "Keine Alternative – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD" geht also wie geplant über die Bühne. Sie findet am 17. und 18. April in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld statt. Außerdem vom 23. April bis zum 23. Mai im IBZ in Bielefeld.

In der VHS Bielefeld startet die Ausstellung "Keine Alternative – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD"

In Bielefeld kam es am Wochenende zu einer brutalen Attacke: Zwei Männer wurden von zehn Jugendlichen angegriffen. Durch Schläge und Tritte wurden die beiden Opfer schwer verletzt.

Ebenfalls in Bielefeld sucht die Polizei den Fahrer eines weißen Luxus-SUV. Er fuhr über einen Gehweg und brachte so einen Jungen auf seinem Skateboard zu Fall. 
*Owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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