Boom hält an, wird aber schwächer

Das Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) ist zurückhaltend: Nach drei Boomjahren mit einer zuletzt geradezu stürmischen Entwicklung rechnen die Nürnberger Forscher für 2018 mit einer Verschnaufpause

Das Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) ist zurückhaltend: Nach drei Boomjahren mit einer zuletzt geradezu stürmischen Entwicklung rechnen die Nürnberger Forscher für 2018 mit einer Verschnaufpause auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Jahresschnitt geht das IAB nur noch von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 60 000 auf 2,48 Millionen aus. Im Jahr 2017 sackten die Erwerbslosenzahlen noch um bundesweit 158 000 auf 2,533 Millionen ab. In den beiden Jahren davor waren es je 104 000 gewesen. Die Arbeitslosenquote sank 2017 auf 5,7 Prozent.

Auch der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rechnet 2018 eher mit einer nachlassenden Entwicklung: „Arbeitssuchende Flüchtlinge werden die Entwicklung etwas dämpfen.“ Man müsse nicht nur mehr Frauen für das Arbeitsleben und EU-Zuwanderer für den Arbeitsmarkt gewinnen, sondern auch Langzeitarbeitslose unterbringen. Seite 4

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