Bouffier sorgt sich um die SPD – Merkel appelliert

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Volker Bouffier hat sich besorgt über den Zustand des möglichen Koalitionspartners SPD geäußert.

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Volker Bouffier hat sich besorgt über den Zustand des möglichen Koalitionspartners SPD geäußert. „So viel Vertrauen hat noch niemand in so kurzer Zeit zerstört“, sagte der hessische Ministerpräsident auf dem CDU-Parteitag mit Blick auf die heftigen Querelen bei den Sozialdemokraten. Das sei aber kein Grund zur Freude und Häme, sondern staatspolitisch alles andere als gut.

Zwar habe auch die CDU bei der Bundestagswahl Verluste verzeichnet, sagte Bouffier. Die CDU sei aber der Garant für politische Stabilität in Deutschland. „Wir sind nicht weggelaufen wie die Freien Demokraten“, betonte Bouffier.

Nach der Zustimmung der CDU hat Bundeskanzlerin Merkel unterdessen an die SPD appelliert, nun ebenfalls den Weg für die Bildung einer Regierung frei zu machen. „Jetzt kann ich zur SPD nur sagen: Ich hoffe einfach, dass auch viele SPD-Mitglieder die Verantwortung verspüren, dass Deutschland eine gute Regierung braucht“, sagte Merkel am Montag im RTL-Interview.

( dpa,rtr)

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