CDU-Schuster und die chinesische Weisheit

Der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster hält eine Abberufung von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen für unangemessen. „Wenn er tatsächlich wegen seiner Interview-Äußerungen zu Chemnitz gehen

Der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster hält eine Abberufung von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen für unangemessen. „Wenn er tatsächlich wegen seiner Interview-Äußerungen zu Chemnitz gehen müsste, das wäre nicht verhältnismäßig“, sagte der Vorsitzende des für die Kontrolle der Geheimdienste zuständigen Bundestagsgremiums.

Schuster kritisierte außerdem die Art und Weise, „wie die SPD das vorgetragen hat“. Er bezog sich dabei konkret auf einen Spruch, den Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) vergangene Woche bei einer Besprechung mit Innenpolitikern seiner Partei nach Angaben aus Teilnehmerkreisen fallen ließ. Wie die Sonntags-FAZ zuerst berichtet hatte, zitierte Scholz mit Blick auf Maaßen die chinesische Weisheit: „Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen.“ Schuster sagte: „Hier zeigt sich, wie weit wir über jede Grenze des Anstands hinweg sind.“ dpa

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