Parteichefin Annalena Baerbock (Grüne) spricht im Deutschen Bundestag.
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Fordert mehr Schutz für benachteiligte Kinder: Grünen-Chefin Annalena Baerbock.

Kritik am Kurs der Kanzlerin

Schule im Corona-Lockdown: Baerbock fordert mehr Schutz für Kinder

Wegen Corona können die meisten Schüler nicht in die Schule. Das hat fatale Folgen für benachteiligte Kinder, warnt Grünen-Chefin Baerbock. Sie fordert einen Plan.

Hamburg – Streit um die Schulschließungen: Grünen-Parteichefin Annalena Baerbock hat vor „fatalen Folgen“ für die Kinder im Zuge der Corona-Krise gewarnt und in einem Positionspapier eine schnellere Rückkehr zum Schulalltag angemahnt. Insbesondere benachteiligte Schüler drohten immer weiter abgehängt zu werden, schrieb die Grünen-Vorsitzende, die damit auch den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisierte.

Wegen des hohen Infektionsgeschehens in Deutschland ist die Präsenzpflicht an den Schulen aufgehoben. Aus Sicht von Baerbock können aber nicht alle Eltern das Homeschooling für ihre Kinder leisten. Deshalb sei es wichtig, eine schnellere Wiedereröffnung der Schulen anzustreben als von der Bundesregierung aktuell geplant, hieß es. Baerbock forderte, die Schulen kostenlos mit FFP2-Masken auszustatten und Massenschnelltests zu organisieren. Unterstützt wird die Grünen-Frontfrau von Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD), der ebenfalls von Merkel einen Stufenplan für die schrittweise Rückkehr in den Schulalltag* forderte, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtete. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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