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Die Frankfurter Spieler jubeln nach dem 1:0-Sieg.

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Eintracht: Keine Träumereien

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Es sind noch neun Spiele zu absolvieren, der Klassenerhalt, lange das Maß aller Dinge, ist mit 42 Punkten schon geschafft. Momentan steht die Mannschaft auf Platz vier, der für die Champions-League-Teilnahme

Es sind noch neun Spiele zu absolvieren, der Klassenerhalt, lange das Maß aller Dinge, ist mit 42 Punkten schon geschafft. Momentan steht die Mannschaft auf Platz vier, der für die Champions-League-Teilnahme genügen würde: Die Frankfurter Eintracht hat sich eine Zwischenbilanz erarbeitet wie schon sehr lange nicht mehr in der Fußball-Bundesliga. Da darf schon die Frage erlaubt sein, wohin die Reise in dieser Saison noch geht. Niko Kovac kennt das Geschäft, er hat bei großen Clubs gespielt. Er wird sich bald erklären müssen. Einstweilen nimmt der Trainer noch eine Bedenkzeit bis zur Länderspielpause in knapp drei Wochen in Anspruch.

Eines ist aber klar: Für Träumereien ist dieser Trainer nicht zu haben. Kovac weiß, dass die Eintracht 2018 immer noch von Zeit zu Zeit aus dem Tritt gerät. Der Unterschied zur vergangenen Rückrunde liegt jedoch klar auf der Hand. Der Kader ist so groß und so ausgeglichen, dass jeder Spieler nahezu adäquat ersetzt werden kann. Und die Kovac-Mentalität ist inzwischen so eingeimpft, dass nach einem schwachen Spiel wie in Stuttgart zumindest ein erfolgreiches wie gegen Hannover folgt. Ebenfalls ein entscheidender Faktor: Der Trainer schafft es, alle mitzunehmen, auch die Reservisten. Das haben Gelson Fernandes und Jonathan de Guzman mit ihren respektablen Auftritten gegen Hannover bewiesen.

christian.heimrich@fnp.de

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