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Eintracht: Zum richtigen Zeitpunkt

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Trainer Niko Kovac hat Recht, wenn er es wieder und wieder betont: Eintracht Frankfurt fällt nichts so einfach in den Schoß. Die Mannschaft muss sich alles immer wieder aufs Neue erarbeiten.

Trainer Niko Kovac hat Recht, wenn er es wieder und wieder betont: Eintracht Frankfurt fällt nichts so einfach in den Schoß. Die Mannschaft muss sich alles immer wieder aufs Neue erarbeiten. Und wenn sie nicht mit 100 Prozent agiert, erlebt sie Rückschläge. Das gestrige 0:3 in Augsburg ist dafür ein gutes Beispiel. Sportdirektor Bruno Hübner sagte, was in so einem Moment auf der Hand liegt: „Vielleicht kam das zum richtigen Zeitpunkt.“ Das kann gut sein. Denn in den vergangenen Tagen und Wochen wurde in Frankfurt viel über Hoffnungen, Träume und Wünsche gesprochen. Der kurzzeitige Sprung auf Tabellenplatz zwei hatte Visionen von Europa befeuert. Im Bundesliga-Geschäft gilt aber der uralte Grundsatz: Was ein Club erntet, steht erst nach 34 Spieltagen fest. Es sei denn, man verdient sein Geld bei Bayern München. In Frankfurt aber ist nun erst einmal Analyse angesagt. Denn es ist eine gefährliche Phase in der Saison. Schon am Mittwoch steht das Pokal-Viertelfinale gegen den Nachbarn Mainz 05 an. Da bedarf es gegenüber dem gestrigen Spiel einer gewaltigen Steigerung. Dann folgen Heimspiele gegen Köln und Leipzig – ebenfalls keine Selbstläufer. Niko Kovac braucht bei der geplanten Rotation eine glückliche Hand.

christian.heimrich@fnp.de

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