Gericht urteilt über Diesel-Autos in Mainz

Das Mainzer Verwaltungsgericht beschäftigt sich an diesem Mittwoch mit einer Klage des Vereins Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen die Stadt Mainz.

Das Mainzer Verwaltungsgericht beschäftigt sich an diesem Mittwoch mit einer Klage des Vereins Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen die Stadt Mainz. Es geht um deren Plan zur Luftreinhaltung und zu hoher Schadstoffwerte. Wie in Frankfurt droht ein Fahrverbot. NO2 kann Atemwege und Augen reizen, die Lungenfunktion stören oder zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Der Mainzer Oberbürgermeister Ebling (SPD) sagte, die Stadt habe Maßnahmen ergriffen. Die Busflotte werde umgerüstet, das Straßenbahnnetz sei ausgebaut worden. Der Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen, Jertz, nannte ein mögliches Fahrverbot in Mainz „einen Schlag ins Gesicht der Wirtschaft“. Am 21. November wird übrigens über ein drohendes Verbot in Darmstadt verhandelt. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare