Hessische Schulen

Gewerkschaft und Ärzte: Massiver Hygienemangel an Schulen

Die Hygiene an hessischen Schulen ist aus Sicht von Kinderärzten und Lehrern deutlich verbesserungswürdig. Anlass für die Kritik ist eine Welle von Grippe-, Erkältungs- und Magen-Darm-Infekten.

Die Hygiene an hessischen Schulen ist aus Sicht von Kinderärzten und Lehrern deutlich verbesserungswürdig.

Anlass für die Kritik ist eine Welle von Grippe-, Erkältungs- und Magen-Darm-Infekten. Dies sei mit mehr Hygiene vermeidbar, sagten der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und die Lehrergewerkschaft GEW. Da gebe es jedoch bei Eltern, Schulen und Kitas Nachholbedarf. Das Gesundheitswissen habe abgenommen, sagte die Sprecherin der Kinderärzte, Barbara Mühlfeld. Dabei könne die Ansteckungsgefahr simpel vermindert werden: Unter anderem mit Husten in die Ellenbeuge, Stoßlüften, Hände waschen. GEW-Sprecherin Ilka Hoffmann: „Natürlich haben wir ein Hygieneproblem.“ Veraltete Toiletten, siffige Tafelschwämme und kaum Zeit für Maßnahmen wie Lüften sorgten dafür, dass sich Keime schnell verbreiten. „An vielen Schulen sehen die sanitären Anlagen nicht so aus, dass die Kinder da gerne hingehen und sich die Hände waschen.“

( lhe)

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