Heiß auf Eishockey

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Am Sonntag heißt es in Frankfurt erstmals wieder „Auf geht’s Löwen“. Endlich. Die Erwartungen sind groß.

Am Sonntag heißt es in Frankfurt erstmals wieder „Auf geht’s Löwen“. Endlich. Die Erwartungen sind groß. Dass die Eissporthalle beim Testspiel gegen den Deutschen Meister Adler Mannheim mit 7000 Zuschauern ausverkauft war, sagt alles über den Heißhunger aufs Eishockey aus.

Sicher wird sich die Begeisterung zwischendurch auch ein wenig legen. 52 Spiele gilt es zu absolvieren, bevor es in den Play-offs ernst wird. Die Löwen gelten als sicherer Play-off-Kandidat. Am Ratsweg wird gar über die Meisterschaft gesprochen.

Nicht die Deutsche, wie anno 2004. Der Titel in der DEL 2 wäre aber auch toll. Obwohl er am Ende ein Muster ohne Wert wäre. Denn die Rückkehr in das Oberhaus bedeutet er noch lange nicht. Bevor sich die Löwen erstmals wieder um Punkte mit Mannheim, Köln oder Düsseldorf messen dürfen, vergehen minimal noch drei Jahre. Selbst, wenn sie bis dahin jedes Mal DEL 2-Meister wären.

Erst 2018 soll, nach einer zwölfjährigen Pause, wieder ein Auf- und Abstieg zwischen der ersten und zweiten Liga möglich sein. Bis dahin können die Löwen-Fans nur hoffen, dass ihr Verein dann im richtigen Moment Meister wird und sich im Gegensatz zu früheren, sportlich erfolgreichen, aber wirtschaftlich desaströsen Jahren die DEL auch finanziell leisten kann.

Bis dahin heißt es für die Fans, sich einzig und allein am Eishockey zu erfreuen. Und das ist für die Löwen-Anhänger etwas, wofür sich der Besuch auch schon lohnt.

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