Bienensterben

Immer mehr Menschen betätigen sich als Imker: Fakten zum Honig

  Honig ist eine dickflüssige bis kristallisierte Substanz, die vor allem aus den Zuckerarten Fructose (27 bis 44 Prozent) und Glucose

  Honig ist eine dickflüssige bis kristallisierte Substanz, die vor allem aus den Zuckerarten Fructose (27 bis 44 Prozent) und Glucose (22 bis 41 Prozent) sowie Wasser (15 bis 21 Prozent) besteht. Honig enthält in geringen Mengen andere Zuckerarten, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe. Deutsche Mischungen können Pollenallergikern im Winter bei der Desensibilisierung helfen.

  1,1 Kilo Honig isst jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr.

  Der Honigertrag pro Bienenvolk liegt im Schnitt bei etwa 30 Kilo je Volk und Jahr.

  26 000 Tonnen Honig haben deutsche Imker – berufliche wie Hobby-Bienenzüchter – im vergangenen Jahr produziert.

  Knapp 79 000 Tonnen wurden eingeführt. Auch aus preislichen Gründen, wobei deutsche Berufsimker der Importware oft Minderwertigkeit attestieren.

  Die Zahl der Bienenvölker ging in Deutschland zwischen 1991 und 2016 von 1 055 686 auf 745 835zurück – um etwa 30 Prozent.

  In Deutschland imkern immer mehr Menschen: 870 000 waren es 2017, das waren 200 000 mehr als zehn Jahre zuvor.

  In Hessen gab es 2010 etwa 7400 Imker, die 50 000 Völker hielten. 2016 dann etwa 56 000 Bienenvölker, die von knapp 10 000 Imkern betreut wurden.

  Bienenvölker bestäuben über 80 Prozent aller Blütenpflanzen.

  Deutschen Imkern stehen Mittel in Höhe von etwa 3,2 Millionen Euro zur Verfügung, an denen sich die EU und die Bundesländer mit je 50 Prozent beteiligen.

  582 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, mehr als 230 von ihnen stehen auf der Roten Liste.

  Offiziell stellen die Berufsimker nur ein Prozent der Bienenzüchter in Deutschland. Da sich viele den berufsgenossenschaftlichen Beitrag von 10 Euro pro Bienenvolk sparen wollen – bei 30 Völkern ist die Mitgliedschaft Pflicht – verteilen viele ihren Besitz. Der Verband hat 4500 Mitglieder. itt

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