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Kanzlerin Merkel auf dem Weg in die Endrunde der Sondierungen.

Sondierungen

Jamaika-Runde in der Endphase

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Die Sondierungen über eine neue Bundesregierung in Berlin sind in die Endrunde gestartet. Bis Freitag soll feststehen, ob es zu formellen Koalitionsverhandlungen kommt.

Vor dem Endspurt der Jamaika-Sondierungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Kompromissbereitschaft gefordert. „Aus meiner Sicht kann bei gutem Willen eine Lösung erzielt werden“, sagte die CDU-Chefin am Sonntag unmittelbar vor einer Abstimmungsrunde der Chefs von CDU, CSU, FDP und der beiden Chefunterhändler der Grünen in Berlin. Ähnlich äußerten sich CSU-Chef Horst Seehofer und der FDP-Vorsitzende Christian Lindner. Grünen-Verhandlerin Katrin Göring-Eckardt forderte: „Ich erwarte, dass jetzt ein Ruck durch die Sondierer geht.“

Am Abend sollte es auch um die großen Streitthemen Klimaschutz, Migration und Energie gehen. Heute ist ein Cheftreffen geplant, bei dem über die strittigen Themen Kommunen, Klima, Bildung, Innenpolitik und Familie gesprochen werden soll, hieß es in Teilnehmerkreisen.

Der Berliner Kreis und die Werte-Union, zwei Zusammenschlüsse konservativer Unionspolitiker, forderten bei einer Tagung in Wiesbaden eine „schonungslose Analyse“ der Verluste bei der Bundestagswahl. Rechts seien der Union mehr Wähler verloren gegangen, als links gewonnen wurden, sagte Ex-CDU-Fraktionschef Christean Wagner. Gefordert wird eine restriktive Migrationspolitik. Falls diese und andere Kernforderungen nicht durchgesetzt werden könnten, sei auch über eine Minderheitsregierung unter Merkel nachzudenken. rtr/ds Seite 2

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