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Japans Regierungschef Shinzo Abe bei einem Besuch des Yasukuni-Schreins im Dezember 2013.

Japans Regierungschef schickt Opfergabe an Kriegsschrein

Der japanische Regierungschef Shinzo Abe hat dem umstrittenen Yasukuni-Schrein eine Opfergabe zukommen lassen. Südkorea kritisierte umgehend die Gabe an den Schrein, in dem auch japanische Kriegsverbrecher verehrt werden.

Der japanische Regierungschef Shinzo Abe hat dem umstrittenen Yasukuni-Schrein eine Opfergabe zukommen lassen. Südkorea kritisierte umgehend die Gabe an den Schrein, in dem auch japanische Kriegsverbrecher verehrt werden.

Der Schrein glorifiziere Japans Aggressionskriege, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums in Seoul.

Etwa 70 japansche Abgeordnete hatten am Freitag, dem Vorabend des alljährlichen Frühlingsfestes, den Schrein besucht. Ein Besuch Abes hatte 2013 internationale Kritik ausgelöst. Der rechtskonservative Politiker stand bereits wiederholt wegen Verharmlosung von japanischen Kriegsgräueln in der Kritik. Von 1910 bis 1945 besetzte Japan die koreanische Halbinsel.

(dpa)

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