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Keine Panikmache!

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Mirco Overländer
Mirco Overländer © (FNP)

Hessen scheint von den negativen Auswirkungen der Flüchtlingskrise und sprunghaft ansteigenden Fällen rechter Gewalt weitestgehend verschont zu bleiben. Zu diesem Schluss gelangt man zwangsläufig bei der Lektüre des aktuellen Verfassungsschutzberichts.

Dass Hessens Innenminister Peter Beuth dennoch nicht müde wird, vor der latenten Gefahr islamistisch motivierter Anschläge zu warnen, ist richtig und wichtig – und zeugt nicht zuletzt von jener nötigen Wachsamkeit, die keinesfalls mit kopfloser Panikmache verwechselt werden sollte.

Denn noch weniger als Terrorismus vor Ländergrenzen Halt macht, lassen sich potenzielle Täter davon abhalten, ihre Netzwerke über die Grenzen einzelner Bundesländer hinweg zu knüpfen. Auch die Gefahr von Einzeltätern, die sich binnen kürzester Zeit radikalisieren und ihre wirren Pläne in die Tat umsetzen, sollte nicht heruntergespielt werden.

Doch trotz aller gebotenen Wachsamkeit seitens Polizei, Geheim- und Nachrichtendiensten wäre es für unsere freiheitliche Gesellschaft verheerend, wenn die Angst vor Terrorismus unseren Alltag bestimmt und ein gesundes Maß an Vorsicht in pauschalen Fremdenhass umschlägt.

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