Verpasste Anrufe und Nachrichten auf einem Handy-Display.
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Smartphone und Co. steigern Risiko für Burnout

Klage über Digital-Stress

Das Risiko, dass die neue Technik den Menschen überfordert, ist hoch. Vor allem die jüngere Generation sieht aber die Chancen.

Durch Digitalisierung und ständige Erreichbarkeit riskieren Arbeitnehmer ihre Gesundheit und ein harmonisches Familienleben. Das zeigt eine gestern vorgestellte Studie der Universität St. Gallen im Auftrag der Krankenkasse Barmer GEK. Demnach fühlt sich jeder vierte Arbeitnehmer in seinem Privat- und Familienleben durch neue Arbeitsanforderungen beeinträchtigt. Bei Menschen, die von sich sagten, unter der Digitalisierung zu leiden, sind es 39 Prozent. Digitalisierung berge Risiken für Leiden wie Burnout oder Kopfschmerzen, sagte Studienleiter Stephan Böhm.

Auch emotionale Erschöpfung könne von Digitalisierung deutlich gesteigert werden. Vor allem wenn Digitalisierung, die Angst vor Jobverlust und eine schlechte Beziehung zum Chef zusammenkommen, dann sei der Druck auf die Betroffenen groß. Andererseits sei Digitalisierung aber nicht nur ein Schreckgespenst. „Zwischen der Anzahl der Krankentage und dem Grad der Digitalisierung von Unternehmen besteht nur ein geringer Zusammenhang“, so die Studie. Die jüngere Generation sieht die neuen Techniken auch eher optimistisch.

Das Thema bewegt auch das Bundesarbeitsministerium. Ministerin Nahles will im November Vorschläge zur Gestaltung der digitalen Arbeitswelt machen. Blick in die Welt

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