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Kommentar zur Eintracht: Die Zahlen stimmen

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Dass die Schlusspointe diesmal für die Eintracht eine ganz bittere war, trübte die Weihnachtsstimmung am Samstag in der Frankfurter Arena doch ziemlich, da half selbst das besinnlichste Lied wenig.

Dass die Schlusspointe diesmal für die Eintracht eine ganz bittere war, trübte die Weihnachtsstimmung am Samstag in der Frankfurter Arena doch ziemlich, da half selbst das besinnlichste Lied wenig. Bei den Verantwortlichen freilich stellte sich ungeachtet des Ärgers der letzten Sekunden rasch die Erkenntnis ein, dass ihre Adlerträger insgesamt gut bedient waren – mit diesem dann doch nur einen Punkt gegen Schalke 04 im Speziellen und 26 Punkten im Allgemeinen. Diese Hinrundenbilanz ist aller Ehren wert, und das war vor der Saison so auch gewiss nicht zu erwarten.

Spielerische Glanzpunkte hat die im Sommer wieder runderneuerte Multikulti-Eintracht selten gesetzt. Dafür hat sie sich in der eng umkämpften Bundesliga als ein immer wettbewerbsfähiger Gegner erwiesen, mit Kampf- und Laufbereitschaft, Leidenschaft und Willenskraft. Bei den Zuschauern kommt das an. Die Zahlen stimmen, auf dem Rasen wie auf den Rängen, bei Sponsoren- und sonstigen Marketing-Rechnungen. Die Eintracht ist auf einem guten Weg. Jetzt gilt es noch, die Pokalhürde in Heidenheim zu nehmen – und dann nach den kurzen Weihnachtsferien daran zu arbeiten, dass auf eine Hinrunden-Höhenwanderung nicht wieder ein Rückrunden-Absturz folgt.

markus.katzenbach@fnp.de Berichte auf dieser Seite

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