Eintracht Frankfurt

Kommentar: Huzsti nach China - Das Geld lockt halt

  • vonKlaus Veit
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Optimal gelaufen ist der Wechsel von Szabolcs Huszti nach China für die Frankfurter Eintracht sicherlich nicht. Das Timing hätte besser sein können.

Optimal gelaufen ist der Wechsel von Szabolcs Huszti nach China für die Frankfurter Eintracht sicherlich nicht. Das Timing hätte besser sein können. Einen Spieler, der zumindest in der Vorrunde noch zum Stammpersonal gehört hatte, einen Tag nach der deutschen Transferperiode zu verlieren, das ist schon ärgerlich.

Andererseits war man wohl skeptisch, dass der Ungar noch einmal die Fitness aufbringen wird, um der Mannschaft bei ihrer Kräfte zehrenden Spielweise in den kommenden Monaten zu helfen. Absolute Fitness ist jedoch unumgänglich, wenn die unerwartet erfolgreiche Reise der Eintracht wirklich nach Europa führen soll. Trainer Niko Kovac ist bemüht, seine Mannschaft für den Gegner so unbequem wie möglich einzustellen, da darf kein Profi bei nur 90 Prozent sein.

Huszti selbst konnte wohl bei dem angebotenen Gehalt nicht anders als nach China zurückzukehren. Obwohl es dort für einen Europäer, dann auch noch mit Familie, alles andere als einfach ist, Lebensfreude zu empfinden. Da kann schon ein unerwartet notwendiger Arztbesuch zum Problem werden. Mal sehen, ob Huszti auch noch die letzte Hürde, den Medizincheck, übersteht. Wenn nicht, kommt er zurück zur Eintracht. Und keiner sollte ihm böse sein, es mit China versucht zu haben.

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