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Peter Schulte-Holtey, Redakteuer

Kommentar

Kommentar zu Lebensmitteln: Recht auf Ehrlichkeit

Gut informiert sind alle - oder könnten es sein - trotzdem passiert zu wenig und die schwarzen Schafe im Lebensmittel-Millionengeschäft können ungestört handeln.

An schlechten Nachrichten aus dem Lebensmittelbereich besteht ja seit Jahren kein Mangel. Woche für Woche belegen Verbraucherschützer und Ernährungsberater, dass Kunden von Lebensmittel-Herstellern massiv getäuscht oder gar über den Tisch gezogen werden – oder, dass sich immer mehr Bundesbürger ungesund ernähren. Besonders ärgerlich ist aber, dass sich trotz der vielen Informationsmöglichkeiten auf verschiedenen Internetportalen nichts ändert.

Peter Schulte-Holtey, Redakteuer

Organisationen wie Foodwatch und die Verbraucherzentralen mahnen, kritisieren, fordern – es passiert aber viel zu wenig, Regierende und der Handel sehen dem Treiben der schwarzen Schafe im Lebensmittel-Millionengeschäft anscheinend ungerührt zu. Es gibt sogar weiterhin massive Defizite bei der Warnung vor eindeutig gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln.

Dabei sollte auch klar sein: Die Hauptverantwortung für sichere Lebensmittel liegt bei den Firmen. Sie sind gefordert, das Vertrauen der Konsumenten nicht leichtfertig zu verspielen. Und sie sollten mehr denn je mit Gegenwehr von Kunden rechnen, die sich intensiver mit dem beschäftigen, was sie essen. Verbraucher sollten sich daher bewusst machen, dass sie ein Recht auf Ehrlichkeit beim Einkauf haben.

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