1. Startseite
  2. Politik

Kommentar: Der Unterschätzte

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Dieter Hintermeier

Kommentare

null
© Dieter Hintermeier

Sie können es nicht lassen, Donald Trump zu unterschätzen. Nach der ersten TV-Schlacht zwischen den beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten hagelt es aus den Reihen der Politikexperten fast

Sie können es nicht lassen, Donald Trump zu unterschätzen. Nach der ersten TV-Schlacht zwischen den beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten hagelt es aus den Reihen der Politikexperten fast nur Lobhudeleien für die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. „Clever“ sei sie in der Debatte mit ihrem Kontrahenten gewesen und „kompetenter“ ihr Auftreten, als das vom Konkurrenten Trump. Clinton habe dem Mann mit der schrägen Frisur und dem ungehobelten Mundwerk einen „Knock-out“ verpasst, so die Auguren. Trump hätte dagegen einen unkontrollierten und fahrigen Eindruck beim Millionen-TV-Publikum hinterlassen. Am Ende der Diskussion stand natürlich Clinton als „Siegerin“ fest. Das mag auch alles richtig sein. Dumm allerdings, dass die amerikanische Präsidentschaftswahl nicht am Montagabend stattfand. Am 8. November wählt das amerikanische Volk nämlich erst seinen neuen Präsidenten.

Davor hat der dauerunterschätzte Trump nicht weniger als 16 Gegenspieler aus der republikanischen Partei aus dem Feld geräumt. Clinton hatte es „nur“ mit fünf Wettbewerbern zu tun. Einer, der Sozialist Bernie Sanders, machte ihr dabei das Leben ganz, ganz schwer. Leicht wird es für Clinton jedenfalls nicht, gegen Trump zu gewinnen. Trotz seiner vielen Unzulänglichkeiten holt er bei Wählerumfragen immer mehr gegenüber seiner Kontrahentin auf. Clinton stehen bis zur Wahl harte Zeiten bevor. TV-Sieg hin, TV-Sieg her. Bericht Seite 1 und 3

politik@fnp.de

Auch interessant

Kommentare