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Kommentar: Zambrano ist schlecht für die Eintracht

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Carlos Zambrano sah nach einem vollkommen unnötigen Foulspiel in Mainz die Ampelkarte.
Carlos Zambrano sah nach einem vollkommen unnötigen Foulspiel in Mainz die Ampelkarte. © Arne Dedert (dpa)

Dass die Frankfurter Eintracht in dieser Saison auf der Stelle tritt, wurde beim 1:3 in Mainz wieder deutlich. Wieder mal keine ordentliche Leistung über 90 Minuten, wieder mal ein unerklärlicher Einbruch.

Dass die Frankfurter Eintracht in dieser Saison auf der Stelle tritt, wurde beim 1:3 in Mainz wieder deutlich. Wieder mal keine ordentliche Leistung über 90 Minuten, wieder mal ein unerklärlicher Einbruch. Da müsste es notwendig sein, dass der Fußball-Bundesligist seine Planungen noch einmal überdenkt.

Dass Kevin Trapp kürzlich einen für Eintracht-Verhältnisse überragenden Vertrag erhalten hat, steht nicht zur Diskussion. Der Kapitän ist ein Ausnahme-Keeper, der dem Verein weiter sehr guttun wird. Ein ähnlich gutes Angebot hat aber auch Carlos Zambrano erhalten. Und das ist zumindest gefährlich, wenn nicht gar schädlich für die Eintracht. Der Peruaner ist ein ordentlicher Innenverteidiger, aber bei weitem kein Ausnahmespieler. Er ist extrem undiszipliniert, wie die Gelb-Rote Karte am Samstag wieder zeigte, er ist kein richtiger Abwehr-Chef, der seine Neben- und Vorderleute wirkungsvoll unterstützen könnte. Und außerhalb des Spielfeldes dient er auch nicht gerade als Vorbild.

Soll die Eintracht wirklich riskieren, wegen Zambrano das Gehaltsgefüge zu gefährden? Nein, sie sollte ihr großzügiges Angebot lieber zurückziehen.

Das wäre auch ein Zeichen für Bastian Oczipka, der ebenfalls um einen neuen Vertrag pokert. Der 26-Jährige hat kürzlich erklärt, dass der nächste Vertrag richtungsweisend für seine Karriere sein wird. Soll wohl heißen, höhere Bezüge und längere Laufzeit. Und das für einen Spieler, dessen Qualität während seiner Frankfurter Zeit nicht erkennbar größer geworden ist? Ja, der in dieser Saison vielleicht nur deshalb einen Stammplatz hat, weil Konkurrent Constant Djakpa seit Monaten ausfällt. Auch hier ist ein kritisches Überdenken notwendig.

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