Eintracht Frankfurt

Kommentar: Die Zukunft bauen

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Die glorreichen Zeiten, als Steffi Graf vor ausverkauftem Haus dort im Federations Cup Erfolge feierte, sind lange vorbei. Zuletzt führte die Tennisanlage am Waldstadion nur noch ein Mauerblümchendasein im Schatten der großen Arena, bald ist sie ganz Geschichte. Dass die Entscheidung im Stadionstreit zugunsten der Fußballer von der Frankfurter Eintracht fiel, war gestern keine große Überraschung mehr. Mancher Nostalgiker mag das bedauern, Tennisfreunde noch viel mehr. Viele Alternativen dazu aber gab es nicht, weder für die Stadt noch für die Eintracht, die nun den für ihre Zukunft nötigen Neubau beginnen kann. Am Stadion, da wo sie hingehört.

Die glorreichen Zeiten, als Steffi Graf vor ausverkauftem Haus dort im Federations Cup Erfolge feierte, sind lange vorbei. Zuletzt führte die Tennisanlage am Waldstadion nur noch ein Mauerblümchendasein im Schatten der großen Arena, bald ist sie ganz Geschichte. Dass die Entscheidung im Stadionstreit zugunsten der Fußballer von der Frankfurter Eintracht fiel, war gestern keine große Überraschung mehr. Mancher Nostalgiker mag das bedauern, Tennisfreunde noch viel mehr. Viele Alternativen dazu aber gab es nicht, weder für die Stadt noch für die Eintracht, die nun den für ihre Zukunft nötigen Neubau beginnen kann. Am Stadion, da wo sie hingehört.

Eine angemessene Geschäftsstelle, neue Profi-Räume, die Möglichkeit, wenigstens die U 19 vom sonst am anderen Ende der Stadt trainierenden Nachwuchs in den Stadtwald zu holen – das sind wichtige Bausteine, um in der Bundesliga auf Dauer mitzuhalten. Alexander Waske hatte mit seinen Plänen für eine Tennis-Akademie da keine Chance. König Fußball regiert nun einmal die Sportwelt, mehr denn je. Dass die Stadt als Ausgleich die Frankfurter Tennisvereine stärker fördern will, mag diesen vielleicht sogar mehr helfen als eine Akademie draußen vor den Toren. Eintracht-Fan Waske, dessen Trainingszentrum schon in der jetzigen Form auch ein Aushängeschild der Sportregion ist und ebenfalls ausbaufähig wäre, allerdings nicht.

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