Manuela Schwesig
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Manuela Schwesig (SPD) ist und bleibt Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern: Bei der Landtagswahl erzielte sie mit ihrer Partei einen klaren Sieg.

Wahlsonntag

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern live: SPD gewinnt deutlich

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Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gelingt die SPD um Manuela Schwesig ein gewaltiger Erfolg. Für die CDU endet der Abend in einem Desaster.

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+++ 3.55 Uhr: Die SPD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern haushoch gewonnen. Nach Auszählung aller 2003 Wahlbezirke erreichte die Partei von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Sonntag 39,6 Prozent der Stimmen und damit das zweitbeste SPD-Ergebnis überhaupt im Nordosten. Das gab die Landeswahlleitung am frühen Montagmorgen nach der Wahl bekannt. Die CDU, bisher Koalitionspartner der SPD, fuhr mit nur 13,3 Prozent ein historisch schlechtes Ergebnis ein und landete noch hinter der AfD (16,7 Prozent). Dahinter folgt die Linke mit 9,9 Prozent. FDP und Grüne kommen auf jeweils 5,8 und 6,3 Prozent und ziehen erneut in den Landtag in Schwerin ein. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,8 Prozent.

Hochrechnungen zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: SPD gewinnt haushoch

+++ Update vom Montag, 27.09.2021, 1.00 Uhr: Manuela Schwesig, Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern, hat bei der Landtagswahl mit deutlichem Abstand ein Direktmandat gewonnen. Nach Angaben der Landeswahlleitung aus der Nacht zum Montag erhielt sie in ihrem Wahlkreis Schwerin I 46,4 Prozent der Erststimmen und lag damit unangefochten vor ihren nächstgelegenen Mitbewerbern Sebastian Ehlers von der CDU und Martin Schmidt von der AfD, die jeweils auf 11,8 und 11,2 Prozent kamen.

+++ 23.40 Uhr: Das Institut Infratest Dimap (Stand: 23.26 Uhr) hat eine neue Hochrechnung zur Landtagswahl in MV veröffentlicht. Weiter kristallisiert sich heraus, dass mit SPD (40,0 Prozent), AfD (16,8 Prozent), CDU (13,3 Prozent), der Linken (9,9 Prozent), den Grünen (6,0 Prozent), und FDP (5,8 Prozent) sechs Parteien der Sprung ins Landesparlament gelungen ist. Sonstige Parteien kommen auf 8,2 Prozent der Stimmen. Die kurz zuvor im ZDF veröffentlichte Datenerhebung der Forschungsgruppe Wahlen (Stand: 23.11 Uhr) unterscheidet sich nur marginal. Auch dort beträgt der Vorsprung der SPD auf die AfD und die CDU mehr als 20 Prozentpunkte.

+++ 23.17 Uhr: Wie der NDR berichtet, könnte der künftige Landtag in Mecklenburg-Vorpommern erstmals mehr als 71 Abgeordnete umfassen. Hintergrund: Die SPD hat 33 der 36 Wahlkreise direkt gewonnen. Ihre Kandidaten und Kandidatinnen können ins Landesparlament in Schwerin einziehen. Da den Sozialdemokraten nach aktuellem Stand der Zweitstimmen aber nur 31 Mandate zustehen, bekommen die anderen Fraktionen in solch einem Fall Ausgleichsmandate. Sinn dahinter ist die Sicherstellung, dass der prozentuale Anteil der erreichten Zweitstimmen auch bei den Landtagsmandaten „richtig“ abgebildet wird.

Hochrechnungen zu Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD deutlich vorn

+++ 23.09 Uhr: Es geht Schlag auf Schlag: Mit jeder neuen Hochrechnung nähert man sich bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern dem amtlichen Endergebnis an. Die jüngste Infratest-Dimap-Hochrechnung (Stand: 22.47 Uhr) sieht die SPD mit 40,0 Prozent der Stimmen weiter deutlich und uneinholbar vorne. Zweitstärkste Kraft ist demnach die AfD mit 16,7 Prozent der Stimmen, gefolgt von der CDU (13,3 Prozent). Viertstärkste Partei ist trotz deutlicher Verluste die Linke mit 9,9 Prozent vor den Grünen (6,1 Prozent) und der FDP (5,7 Prozent).

+++ 22.41 Uhr: Der Vorsprung der SPD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wächst weiter an. Das geht aus der vierten Hochrechnung von Infratest Dimap hervor. Demnach liegen die Sozialdemokraten bei 40,1 Prozent. Deutlich an Wählerstimmen verloren haben verglichen mit den Werten der vergangenen Landtagswahl im Jahr 2016 dagegen die AfD (16,8 Prozent) und vor allem die CDU, die nur noch auf 13,0 Prozent kommt. Die Linke verliert ebenfalls und erhält 9,9 Prozent der Stimmen. Die Grünen (6,4 Prozent) und die FDP (5,7 Prozent) könnten der Hochrechnung zufolge nach mehrjähriger Abstinenz wieder in den Schweriner Landtag einziehen.

HochrechnungenUhrzeitSPDCDUAfDDie LinkeGrüneFDPSonstige
Infratest Dima (ARD)18.04 Uhr37,0 Prozent14,0 Prozent18,5 Prozent10,0 Prozent7,0 Prozent6,5 Prozent7,0 Prozent
Forschungsgruppe Wahlen (ZDF)18.06 Uhr39,0 Prozent14,0 Prozent17,0 Prozent10,0 Prozent6,5 Prozent6,0 Prozent7,5 Prozent
Infratest Dimap (ARD)19.56 Uhr38,3 Prozent14,3 Prozent18,0 Prozent9,7 Prozent6,7 Prozent6,0 Prozent7,0 Prozent
Forschungsgruppe Wahlen (ZDF)19.48 Uhr38,2 Prozent14,2 Prozent17,8 Prozent9,9 Prozent5,9 Prozent6,0 Prozent8,0 Prozent
Infratest Dimap (ARD)20.58 Uhr39,2 Prozent14,0 Prozent17,3 Prozent9,4 Prozent6,1 Prozent5,8 Prozent8,2 Prozent
Forschungsgruppe Wahlen (ZDF)21.00 Uhr38,4 Prozent14,2 Prozent18,1 Prozent9,7 Prozent5,5 Prozent5,9 Prozent8,2 Prozent
Forschungsgruppe Wahlen (ZDF)21.42 Uhr38,8 Prozent13,9 Prozent18,1 Prozent9,5 Prozent5,6 Prozent5,7 Prozent8,4 Prozent
Infratest Dimap (ARD)22.01 Uhr39,7 Prozent13,3 Prozent17,1 Prozent9,7 Prozent6,3 Prozent5,8 Prozent8,1 Prozent
Infratest Dimap (ARD)22.24 Uhr40,1 Prozent13,0 Prozent16,8 Prozent9,9 Prozent6,4 Prozent5,7 Prozent8,1 Prozent
Infratest Dimap (ARD)22.47 Uhr40,0 Prozent13,3 Prozent16,7 Prozent9,9 Prozent6,1 Prozent5,7 Prozent8,3 Prozent
Forschungsgruppe Wahlen (ZDF)23.11 Uhr39,3 Prozent13,2 Prozent17,5 Prozent9,8 Prozent6,1 Prozent5,7 Prozent8,4 Prozent
Infratest Dimap (ARD)23.26 Uhr40,0 Prozent13,3 PRozent16,8 Prozent9,9 Prozent6,0 Prozent5,8 Prozent8,2 Prozent

Landtagswahl in MV: Schwesig kündigt starke Wirtschaft, sozialen Zusammenhalt und Umweltschutz an

+++ 22.38 Uhr: Die alte und neue Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela SChwesig (SPD), hat im Rahmen der SPD-Wahlparty noch einmal betont, dass die Sozialdemokraten angesichts von fast 40 Prozent der Stimmen ihr Wahlziel ganz klar erreicht haben. „Wir sind wieder stärkste Kraft und haben sogar noch richtig zugelegt“, so Schwesig. Die Wahl habe ein ganz klares Wählervotum für die SPD gebracht. Es sei das zweitbeste Landtagswahlergebnis der SPD in der Geschichte des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig kündigte für die kommende Legislaturperiode einen Dreiklang aus starker Wirtschaft, sozialem Zusammenhalt und Natur- und Umweltschutz als Agenda an.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD; rechts), nimmt die Gratulationen von Simone Oldenburg (mitte), Spitzenkandidatin der Linken, und Rene Domke (links), FDP-Spitzenkandidat, entgegen.

+++ 22.12 Uhr: Auch die dritte Hochrechnung von Infratest Dima (ARD) ist inzwischen verkündet worden. Daraus geht hervor, dass die SPD in Mecklenburg-Vorpommern sogar noch weiter zulegen kann. Demnach erhalten die Sozialdemokraten 39,7 Prozent der Stimmen. Die AfD (17,1 Prozent) ist noch vor der CDU (13,3 Prozent) zweitstärkste Kraft. Es folgen die Linke mit 9,7 Prozent, die Grünen mit 6,3 Prozent und die FDP (5,8 Prozent). Sonstige Parteien erhalten 8,1 Prozent der Stimmen.

+++ 22.06 Uhr: Vier Stunden nach Schließung der Wahllokale hat das ZDF eine dritte Hochrechnung zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Die SPD baut den Vorsprung weiter aus und hat mit 38,8 Prozent mehr als 20 Prozentpunkte mehr als die zweitstärkste Partei, die AfD (18,1 Prozent). Die CDU enttäuscht und streicht nur 13,9 Prozent der Stimmen ein. Die FDP erhält 5,7 Prozent, die Grünen 5,6 Prozent.

SPD in Mecklenburg-Vorpommern mit eindeutigem Sieg: Parteien kündigen Koalitionsbereitschaft an

+++ 21.51 Uhr: Nach dem eindeutigen Wahlsieg sprach SPD-Spitzenkandidatin und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von einem „klaren Votum“ für ihre Partei. Die Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern hätten demnach „ganz klar die SPD“ und ihre Person „mit der Regierungsbildung beauftragt“. Ihr Ziel sei nun eine „stabile Regierung“, so Schwesig. Die Gremien ihrer Partei würden am Montagabend beraten, mit wem sondiert werde.

Unterdessen hat FDP-Spitzenkandidat René Domke die Bereitschaft seiner Partei für Koalitionsgespräche bereits angekündigt. Die FDP stehe „bereit“, sagte er am Wahlabend. Grünen-Spitzenkandidatin Anne Shepley betonte, ihre Partei sei „gesprächsbereit mit allen demokratischen Parteien“. Linken-Spitzenkandidatin Simone Oldenburg warb für einen „Linksschwung“ im Landesparlament Mecklenburg-Vorpommerns. AfD-Spitzenkandidat Nikolaus Kramer kündigte bereits eine „solide Oppositionsarbeit“ an.

Den aktuellen Hochrechnungen zufolge hätte die SPD im Landtag 29 Mandate, die AfD 14. Die CDU würde elf Abgeordnete stellen, die Linke sieben oder acht. Die Grünen hätten vier oder fünf Sitze und die FDP käme auf fünf.

+++ 21.39 Uhr: Angesichts der ersten Hochrechnungen zeigte sich auch der FDP-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, René Domke, zufrieden. Auf der Wahlparty der Freien Demokraten dankte Domke den Parteimitgliederinnen und Parteimitgliedern. Man habe in den vergangenen Monaten „an den Wahlständen überzeugt“, attestierte er seiner Partei. Dies sei nun das Ergebnis. „Wir sind wieder dabei, wir mischen wieder mit“, so Domke. Laut bisherigen Hochrechnungen zieht die FDP mit knapp unter 6 Prozent in das Landesparlament ein.

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: ARD und ZDF veröffentlichen zweite Hochrechnung

+++ 21.24 Uhr: Auch das ZDF hat die zweite Hochrechnung zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Die Zahlen stammen von der Forschungsgruppe Wahlen, einem Institut für Wahlanalysen und Gesellschaftsbeobachtung. Die SPD hat demnach 38,4 Prozent der Stimmen erhalten. 18,1 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für die AfD, 14,2 Prozent für die CDU. Die Linke kommt auf 9,7 Prozent. Auch FDP (5,9 Prozent) und Grüne (5,5 Prozent) schaffen es demnach in den Schweriner Landtag. Die weiteren Parteien kommen auf 8,2 Prozent.

+++ 21.15 Uhr: Die ARD hat die zweite Hochrechnung des Wahlforschungsinstitutes Infratest Dimap zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Die SPD um Ministerpräsidentin Manuela Schwesig legt demnach noch einmal zu und liegt nun bei 39,2 Prozent. Es folgt die AfD mit 17,3 Prozent und die CDU mit 14,0 Prozent. Die Linke verliert etwas und kommt bei der Gunst der Wählerinnen und Wähler auf 9,3 Prozent. Die Grünen stehen bei 6,1 Prozent, die FDP bei 5,8 Prozent.

+++ 20.41 Uhr: Laut der aktuellen Hochrechnungen kommen die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern auf rund sechs Prozent. Dies würd den Einzug in den Schweriner Landtag bedeuten. „Wir freuen uns sehr, dass Klimaschutz in diesem Land wieder im Landtag vertreten ist“, sagte die Grünen-Spitzenkandidatin Anne Shepley in der ARD-Wahlsondersendung. „Danke an alle, die es möglich gemacht haben. Wir sind zurück“, twitterte die Grüne Fraktion MV.

Auch die Linke zieht laut Hochrechnungen erneut in das Landesparlament von Mecklenburg-Vorpommern ein. Simone Oldenburg, Spitzenkandidatin der Linken sagte in der ARD: „Wir sind sehr froh, dass wir zweistellig sind.“

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Die ersten Hochrechnungen sind da

+++ 20.11 Uhr: Die ersten Hochrechnungen sind da: Laut den in der ARD* veröffentlichten Zahlen von Infrateste Dima kommt die SPD auf 38,3 Prozent (+7,7 im Vergleich zur MV-Landtagswahl 2016). Zweitstärkste Kraft ist demnach die AfD mit 18 Prozent (-2,8), dahinter folgt die CDU mit 14,3 Prozent (-4,7). Die Linke verliert 3,5 Prozentpunkte und kommt auf 9,7 Prozent. Grüne (6,7 Prozent; +1,9) und FDP (6,0 Prozent, +3) müssen noch um den Einzug in den Landtag in Schwerin zittern.

Auch das ZDF* hat eine Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen veröffentlicht. Deutlich stärkste Partei ist auch dort die SPD mit 38,2 Prozent der Stimmen. Es folgen AfD (17,8 Prozent), CDU (14,2 Prozent), die Linke (9,9 Prozent), FDP (6,0 Prozent) und Grüne mit 5,9 Prozent.

+++ 19.55 Uhr: Nach der ersten Prognose warten nun alle gespannt auf die nächsten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern.

Landtagswahl in MV: Philipp Amthor stärkt Michael Sack den Rücken

+++ 19.42 Uhr: Die erste Prognose der ARD sieht die CDU in Mecklenburg-Vorpommern bei lediglich 14 Prozent. Die Christdemokraten stehen damit vor dem schlechtesten Ergebnis seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Auch Philipp Amthor, CDU-Spitzenkandidat im Nordosten für die Bundestagswahl*, hat sich im Rahmen der Wahlparty in der Orangerie des Schweriner Schlosses zu der bitteren Wahl-Schlappe geäußert und sprach von einer „Zäsur“. Es sei ein „schwerer Tag“ und eine historische Niederlage für die CDU. Gerade die Tatsache, dass die CDU in den ersten Hochrechnungen noch hinter der AfD steht, wiege schwer. Dennoch dürfe sich die CDU in Mecklenburg-Vorpommern nicht entmutigen lassen.

CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack (rechts), steht neben Philipp Amthor (CDU).

„Man gewinnt gemeinsam, man verliert gemeinsam. Wir stehen hinter Dir“, so Amthor, der sich mit seinen Worten an den CDU-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack, wandte. Zur politischen Zukunft Sacks äußerte sich Amthor ebenfalls. Er stand und stehe nach wie vor hinter dem Landesvorsitzenden der CDU. Es sei nicht der Abend für Personaldiskussionen. Dagegen betonte Amthor, die CDU in Mecklenburg-Vorpommern sei „ungerechtfertigt schlecht bewertet worden“. Viele Erfolge der Regierungskoalition der vergangenen Legislaturperiode gingen demnach auch auf die Arbeit der CDU zurück. Es gelte nun, Die Gründe für das schlechte Wahlergebnis aufzuarbeiten.

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Mit wem koaliert die SPD?

+++ 19.31 Uhr: Auch im Hinblick auf mögliche Koalitionen im Schweriner Landtag hat sich Manuela Schwesig (SPD) bereits geäußert. Zu den Koalitionsoptionen sagte Schwesig, die SPD werde zunächst das endgültige Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern abwarten und danach schauen, mit welcher Partei eine „stabile Mehrheiten“ gebildet werden könne. Die entsprechenden Gremien der Sozialdemokraten würden am Montagabend (27.09.2021) darüber beraten.

Seit 2016 regiert die SPD in Schwerin gemeinsam mit der CDU. Dieses Bündnis hätte auch nach den aktuellen Prognosen eine komfortable Mehrheit. Zuvor hatte sie allerdings auch schon mit der Linken koaliert. Auch ein Bündnis aus SPD und Linken hätte eine knappe Mehrheit. Denkbar wäre zudem eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP. Schwesig betonte in ihrem Wahlkampf, sowohl das Bündnis mit der CDU als auch das mit der Linken sei verlässlich gewesen.

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Schwesig richtet Worte an Olaf Scholz

+++ 19.14 Uhr: Nachdem die ersten Prognosen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und zur Bundestagswahl veröffentlicht wurden, hat die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, den Kanzlerkandidaten ihrer Partei, Olaf Scholz*, gelobt.

„Die SPD auch im Bund, in ganz Deutschland hat stark zugelegt. Sie selber wissen besser als ich, wie die SPD oft schon totgeredet wurde in Deutschland“, sagte Manuela Schwesig im ZDF. „Und ich bin ganz stolz auf Olaf Scholz.“ Schwesig bescheinigte Scholz, einen „starken Wahlkampf“ gemacht zu haben. „Jetzt müssen wir natürlich die Ergebnisse abwarten, und ich bin zuversichtlich, dass am Ende die SPD auch im Bund die Nase vorn haben kann.“ Schwesig lobte zugleich die Geschlossenheit der SPD im Wahlkampf. Das Votum bezeichnete sie auch als Vertrauensvorschuss für Scholz.

„Ich bin stolz auf unsere SPD in Mecklenburg-Vorpommern“, erklärte Schwesig im Rahmen der Wahlparty der SPD in Schwerin. Sie wünsche sich nun, dass Olaf Scholz der neue Bundeskanzler von Deutschland wird.

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Die Reaktionen nach den ersten Prognosen

+++ 18.59 Uhr: Deutliche Worte fand zu den ersten Prognosen fand auch der langjährige CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller gegenüber dem NDR: „In Mecklenburg-Vorpommern ist das Ergebnis für uns eine Katastrophe.“ Spitzenkandidat Michael Sack sprach von einem schweren Abend für die CDU, sowohl auf Bundesebene als auch in Mecklenburg-Vorpommern.

Zufriedener sind dagegen die Stimmen vonseiten der AfD: „Unsere Ergebnisse sind stabil“, das lasse auf eine treue Stammwählerschaft schließen, erklärte Leif-Erik Holm, bisher stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion.

+++ 18.53 Uhr: Im Hinblick auf die künftige Sitzverteilung im Landtag Mecklenburg-Vorpommers zeigt sich nach den ersten Prognosen folgendes Bild: Die SPD erhält demzufolge als stärkste Kraft 28 der 71 Sitze. Die AfD erhält 14, die CDU 11. 8 Mandate im Landesparlament gingen demnach an die Linken, jeweils 5 an FDP und Grüne.

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Kandidat Sack nennt Ausgang „katastrophal“

+++ 18.35 Uhr: Michael Sack, der CDU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, hat den Ausgang nach der ersten Prognose des NDR als „katastrophal“ bezeichnet. Die CDU erhielt demnach nur 14 Prozent der Stimmen der Wählerinnen und Wähler und damit so wenige wie noch nie zuvor. Wie es weitergehen soll, werde am Montagabend (27.09.2021) bei einer Sitzung des CDU-Landesvorstandes geklärt, so Sack im Rahmen der CDU-Wahlparty in der Orangerie des Schweriner Schlosses. Er habe noch Hoffnung, dass die Zahlen im Laufe des Abends noch etwas besser werden.

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: SPD und Schwesig klarer Wahlsieger - „Ein wunderbarer Abend“

+++ 18.17 Uhr: Nach den erfreulichen ersten Zahlen für die SPD in Mecklenburg-Vorpommern ist Manuela Schwesig bereits an das Mikrofon getreten und hat erste Worte an ihre Parteimitgliederinnen und Parteimitglieder gerichtet. Es sei „ein wunderbarer Abend“ für die SPD. Darüber hinaus bedankte sich Schwesig für die Unterstützung der Wählerinnen und Wählern bei dieser Landtagswahl.

+++ 18.10 Uhr: Laut der ARD-Prognose legen die Sozialdemokraten im Vergleich zur Landtagswahl im Jahr 2016 um 6,4 Prozent zu. Nach den ersten Prognosen deutet somit alles auf einen weiteren eindeutigen Wahlerfolg der SPD in Mecklenburg-Vorpommern hin. Die AfD als zweitstärkste Kraft mit 18,5 Prozent, verlieren im 2,3 Prozent. Die CDU erlebt dagegen eine heftige Schlappe und verliert satte 5 Prozent. 14 Prozent bedeuten nach den ersten Prognosen ein historisch schlechtes Ergebnis. Auch die Linke um Kandidatin Simone Oldenburg verliert 3,2 Prozent. Etwas zulegen konnten in Mecklenburg-Vorpommern dagegen die Grünen (+2,2 Prozent), die damit wohl den Wiedereinzug ins Landesparlament schafft, und die FDP (+3,5 Prozent). Auch die FDP dürfte es damit seit 2011 erstmals wieder in den Landtag geschafft haben.

Landtagswahl MV: SPD und Schwesig klarer Wahlsieger - Erste Prognosen

+++ 18.01 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen, erste Prognosen sind da: Laut den soeben veröffentlichten Zahlen der ARD ist die SPD um die amtierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erwartungsgemäß stärkste Kraft. Die Sozialdemokraten kommen auf 37 Prozent der Wählerstimmen. Zweitstärkste Partei ist die AfD mit 18,5 Prozent, gefolgt von der CDU mit 14 Prozent. Die Linke kommt auf 10 Prozent, die Grünen erhalten 7 Prozent der Wählerstimmen, die FDP erhält 6,5 Prozent.

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Erste Prognosen ab 18 Uhr

+++ 17.48 Uhr: Die ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern werden in wenigen Minuten, ab 18 Uhr, erwartet. Bisherige Umfragen sehen die SPD um die amtierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig deutlich vorne. Dahinter kämpfen wohl die AfD mit Spitzenkandidat Nikolaus Kramer und die CDU mit ihrem Kandidaten Michael Sack darum, zweitstärkste Kraft im Landtag zu werden.

Landtagswahl MV jetzt im Live-Ticker: Erste Zahlen zur Wahlbeteiligung - Alle Ergebnisse im Überblick

+++ 16.37 Uhr: Inzwischen gibt es erste Zahlen zur Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern. Wie die Landeswahlleiterin Gudrun Beneicke mitteilte, haben bis 14 Uhr 32,5 Prozent der etwa 1,32 Millionen Wahlberechtigten ihr Wahlrecht genutzt und ihre Stimme in den Wahllokalen abgegeben.

Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl im Jahr 2017 lag die Beteiligung zur gleichen Uhrzeit bei 37,3 Prozent, bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 bei 32,8 Prozent. Laut dem Landesamt für Innere Verwaltung wird die Wahlbeteiligung zur Landtagswahl zum genannten Zeitpunkt nicht gesondert festgestellt, weil die Abweichungen zur Bundestagswahl nur marginal seien. Die Landeswahlleiterin hat jene Wahlberechtigten, die bisher noch nicht gewählt haben, noch einmal aufgefordert, bis zur Schließung der Wahllokale um 18 Uhr von ihrem Wahlrecht für die Bundestagswahl und die Landtagswahl Gebrauch zu machen „Nur wer wählen geht, entscheidet auch mit“, so Gudrun Beneicke.

Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern jetzt im Live-Ticker

+++ 15.48 Uhr: Im Rahmen ihrer Stimmabgabe bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sagte die SPD-Spitzenkandidatin Manuela Schwesig: „Ich freue mich auf diesen Wahlsonntag, bin sehr gespannt auf das Bürgervotum. Wir haben alles gegeben bis zum Schluss.“ Obwohl die bisherigen Umfragen die Sozialdemokraten deutlich vorne sehen, tritt die amtierende Ministerpräsidentin noch auf die Euphoriebremse. „Umfragen sind schön, aber entscheidend sind Wahlergebnisse“, so Schwesig.

Zu möglichen Koalitionen im künftigen Landtag von Mecklenburg-Vorpommern machte Manuela Schwesig dabei keine Angaben. „Heute entscheiden die Bürgerinnen und Bürger und dieses Ergebnis werden wir respektieren und werden schauen, wie man mit diesem Ergebnis eine stabile Regierung bilden kann“, sagte sie.

Landtagswahl MV jetzt im Live-Ticker: Schwesig vor Machtdemonstration?

+++ 14.43 Uhr: Bis zu 40 Prozent! So viele Stimmen wurden der SPD mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Vorfeld in Umfragen zugerechnet. Es bahnt sich ein Erdrutschsieg der Sozialdemokraten an. Wie schon vor fünf Jahren könnte die AfD als zweitstärkste Kraft in den Landtag einziehen.

Für die CDU hingegen sieht es düster aus. 15 Prozent lautete das letzte Umfragen-Ergebnis für Spitzenkandidat Michael Sack und seine Partei.

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern jetzt im Live-Ticker: Schwesig ruft zur Wahl auf

+++ 11.55 Uhr: Die Angelegenheit bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern scheint laut Umfragen klar. Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin und SPD-Kandidatin, liegt in den Umfragen klar vorne. Auf Twitter teilte sie nun ein Video mit der Überschrift: „Liebe Bürgerinnen und Bürger, bitte gehen Sie heute zur Wahl und wählen Sie SPD, damit ich meine Arbeit als Ihre Ministerpräsidentin fortsetzen kann. #gemeinsaMVoran für soziale Gerechtigkeit, starke Wirtschaft und intakte Natur!“

Update vom Sonntag, 26.09.2021, 08.18 Uhr: Es ist soweit. Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat begonnen. Die Wahllokale haben seit 8 Uhr geöffnet und schließen um 18 Uhr. Bis dahin können Wähler:innen ihre Stimme abgeben. Es ist davon auszugehen, dass durch die Corona-Pandemie die Briefwahl-Beteiligung besonders hoch sein dürfte.

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern jetzt im Live-Ticker: Ergebnisse im Überblick

+++ 15.32 Uhr: Wer noch unentschlossen ist vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, kann jetzt noch den Test machen. Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern ist online und kann bei der Entscheidungsfindung helfen. Doch Achtung: Es gilt der Hinweis, dass der Wahl-O-Mat lediglich eine Hilfestellung leisten soll und keine Empfehlung ist, was Sie schlussendlich auf dem Stimmzettel ankreuzen.

CDU droht bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern eine Blamage

Update vom Samstag, 25.09.2021, 09.18 Uhr: Kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel* (CDU) ihr Revier besucht. Hier im Nordosten hat sie sich seit 1990 verlässlich ihr Direktmandat geholt. In Stralsund liegt ihr Wahlbüro. Sie habe nochmal „Arrivederci sagen“ wollen, erklärte Merkel später.

Was sie vermutlich dort oben auch wollte: Michael Sack, Landrat und CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, irgendwie unterstützen. Denn für Sack und die CDU sieht es alles andere als gut aus. Laut der letzten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF liegt die CDU bei mageren 14 Prozent der Stimmen. Die SPD hingegen kommt demnach auf 39 Prozent. Es droht eine Blamage für die CDU zu werden.

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern im Live-Ticker: Letzte Umfragen

Update vom Freitag, 24.09.2021, 14.51 Uhr: Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern scheint eine deutliche Angelegenheit zu werden. Das lassen zumindest die letzten Umfrage-Werte vermuten. In der aktuellen Umfrage des ZDF-Politbarometers durch die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen kommt die SPD mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf 39%. Die CDU liegt derzeit bei lediglich 14%, wodurch die Union sogar hinter der AfD landen würde. Diese kommt in der Umfrage auf 16%.

Die Linke erreicht 11%, die Grünen 7% und die FDP auf 5,5%.

SPDAfDCDULinkeGrüneFDP
39%16%14%11%7%5,5%

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern im Live-Ticker: Alle Ergebnisse im Überblick

Erstmeldung vom Freitag, 24.09.2021, 10.49 Uhr: Schwerin – Die Bürgerinnen und Bürger bestimmen bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2021*, wer sie in den nächsten fünf Jahren regiert. Bleibt Ministerpräsidenten Manuela Schwesig (SPD) im Amt oder können andere Parteien einen Regierungswechsel forcieren? Die Antwort gibt es am 26. September 2021, parallel zur Bundestagswahl 2021*.

Ungefähr 1,3 Millionen Wahlberechtigte der Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2021 entscheiden, welche Kandidierenden und Parteien in den Landtag im Schweriner Schloss einziehen. Dabei haben sie eine Erststimme und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme wählen sie Kandidierende in ihrem Wahlkreis. Mit der Zweitstimmen wird die Landesliste einer Partei gewählt. Das Ergebnis der Zweitstimmen bestimmt, wie viele Sitze die Parteien im Landesparlament erhalten. Die Abgabe der Stimmen ist am Wahlsonntag (26. September 2021) zwischen 8 und 18 Uhr im Wahllokal oder per Briefwahl möglich. Unmittelbar nach Schließung der Wahllokale beginnt die Auszählung der Stimmen und die ersten Hochrechnungen und Zwischenergebnisse werden veröffentlicht.

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2021: Welche Parteien stehen zur Wahl?

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2021 stehen 24 Landeslisten der Parteien zur Auswahl. Insgesamt bewerben sich darauf 341 Kandidierende. Dabei sind selbstverständlich die bereits im Landtag oder Bundestag etablierten Parteien:

Außerdem stehen Tierschutzpartei, NPD, Freier Horizont, Die PARTEI, Freie Wähler*, Piraten, DKP, Bündnis C, Tierschutz hier!, Die Basis, DiB, FPA, LKR, ÖDP, Die Humanisten, Gesundheitsforschung, Team Todenhöfer und Unabhängige zur Wahl.

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2021: Wer sind die Spitzenkandidaten?

Die amtierende Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, kandidiert bei der Landtagswahl 2021 und hofft auf eine Wiederwahl. Schwesig hatte das Amt 2017 von Erwin Sellering übernommen, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Auch die anderen im Bundestag und im Landtag vertretenen Parteien haben Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten aufgestellt.

  • Manuela Schwesig (SPD): Die 47-jährige Vorsitzende der SPD Mecklenburg-Vorpommern geht als Amtsinhaberin ins Rennen. Sie kann mehrere Jahre Regierungserfahrung vorweisen: Von 2008 bis 2013 war sie Ministerin für Soziales und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern, 2013 bis 2017 war sie Bundesfamilienministerin. Seitdem ist sie Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern.
  • Michael Sack (CDU): Der Diplom-Bauingenieur ist seit 2020 Landesvorsitzender der CDU in Mecklenburg-Vorpommern. Er war Bürgermeister von Loitz und ist seit 2018 Landrat des Kreises Vorpommern-Greifswald. Der 48-Jährige ist verheiratet und hat drei Kinder.
  • Nikolaus Kramer (AfD): Der AfD-Spitzenkandidat sitzt seit 2016 im Landtag und wurde im gleichen Jahr in den Landesvorstand gewählt. Seit 2017 ist Kramer Fraktionsvorsitzender der AfD.
  • Simone Oldenburg (Linke): Die Lehrerin sitzt seit 2011 im Landtag. Seit 2016 ist die 52-Jährige Vorsitzende der Linksfraktion. Seit 2004 ist sie in der Kommunalpolitik aktiv und ist stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Gägelow.
  • Anne Shepley (Grüne): Die 42-Jährige ist in Vorpommern geboren und aufgewachsen, arbeitet in einem Medienunternehmen in Schwerin. Shepley ist erst seit 2018 bei den Grünen, seit 2019 sitzt sie im Kreistag von Nordwestmecklenburg.
  • René Domke (FDP): Der Diplom-Finanzwirt ist seit 2002 Mitglied der FDP. Seit 2013 ist der Landesvorsitzender seiner Partei. Der 49-Jährige ist Mitglied des Kreistags von Nordwestmecklenburg und ist Vorsitzender der Fraktion „FDP-Piraten“.

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: Die Ergebnisse der Wahl 2016

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 konnte die SPD die meisten Wahlberechtigten ansprechen. Die Sozialdemokraten erhielten 30,6 Prozent der Zweitstimmen. Zweitstärkste Kraft wurde die AfD mit 20,8 Prozent. Auf dem dritten Platz landete die CDU (19 Prozent). Die Linke erhielt 13,2 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen (4,8) verpassten 2016 den Einzug in den Landtag. Mit nur drei Prozent der Zweitstimmen scheiterte auch die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde. Auch die NPD erhielt drei Prozent der Stimmen und flog aus dem Landtag. (Max Schäfer) Sie wollen neben der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auch den Ausgang der Bundestagswahl verfolgen? In unserem Live-Ticker zur Bundestagswahl 2021 finden Sie alle Ergebnisse und Prognosen am Wahlabend. *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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