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Proteste im Gazastreifen. (Aufnahme mit einer Drohne)

Nach blutigen Protesten

Lastwagen mit humanitären Gütern erreichen Gazastreifen

Nach den blutigen Protesten an der Gaza-Grenze mit 60 Toten haben nach israelischen Angaben Lastwagen mit medizinischen Hilfsmitteln die Grenze zum Gazastreifen passiert. Dies bestätigte die zuständige Behörde Cogat an diesem Mittwoch.

Nach den blutigen Protesten an der Gaza-Grenze mit 60 Toten haben nach israelischen Angaben Lastwagen mit medizinischen Hilfsmitteln die Grenze zum Gazastreifen passiert. Dies bestätigte die zuständige Behörde Cogat an diesem Mittwoch.

Die Lastwagen kamen von der Palästinensischen Autonomiebehörde, der Hilfsorganisation UNICEF und der israelischen Armee, wie die Armee mitteilte. In den Paketen seien unter anderem Bandagen, Desinfektionsmittel und Material zur Versorgung von Kindern gewesen.

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat nach eigenen Angaben ein Ärzteteam geschickt. Dies habe allerdings am Dienstag noch auf eine Lieferung von medizinischen Hilfsmitteln gewartet.

Bei blutigen Protesten waren am Montag im Gazastreifen 60 Palästinenser von israelischen Soldaten getötet worden. Rund 2800 wurden an der Grenze zu Israel verletzt, wie das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza mitteilte. Zwei weitere Palästinenser wurden am Dienstag getötet.

Das Vorgehen der israelischen Armee hat international scharfe Kritik ausgelöst. Südafrika und die Türkei riefen ihre Botschafter für Beratungen zurück. Das türkische Außenministerium forderte am Dienstag Israels Botschafter nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu auf, „für einige Zeit” das Land zu verlassen. Die türkischen Botschafter in Israel und Washington wurden zurückberufen. Israel forderte seinerseits den türkischen Konsul in Jerusalem auf, das Land für „einige Zeit” zu verlassen.

(dpa)

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