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Nach Labbadia-Entlassung: Langfristige Planlosigkeit beim HSV

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Es ist einfach schändlich, wie der Bundesliga-Dino HSV seit Jahren auftritt. 14 Trainer in den vergangenen zwölf Jahren zu verschleißen, das zeugt von langfristiger Planlosigkeit.

Wirklich wundern wird sich niemand darüber, dass der Hamburger SV am Sonntag Trainer Bruno Labbadia beurlaubte. Denn Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer hatte es schon in der jüngeren Vergangenheit vermieden, seinen wichtigsten Mitarbeiter zu stützen. Und dann noch diese verheerende 0:1-Klatsche gegen den Rekordmeister, da musste der Verein ja handeln. . .

Es ist einfach schändlich, wie der Bundesliga-Dino seit Jahren auftritt. 14 Trainer in den vergangenen zwölf Jahren zu verschleißen, das zeugt von langfristiger Planlosigkeit. Der einzige Plan der Hanseaten ist, dass es im Ernstfall Mäzen und HSV-Anteilseigner Klaus-Michael Kühne schon richten wird. Dass eine der zehn reichsten Personen in dieser Republik erneut ein paar Millionen locker machen wird, wenn man wieder mal in die falschen Spieler investiert hat. Wenn der reiche, alte Herr, der zudem keine Erben hat, Wünsche äußert, wie sein Geld denn ausgegeben wird, dem will halt auch niemand widersprechen. Auch Beiersdorfer nicht, der als großer Hoffnungsträger vor gut zwei Jahren an die Elbe kam. Der Ex-Profi hat entweder selbst keinen guten Plan oder er kann sich nicht durchsetzen gegen den Geldgeber, der von sich behauptet, nichts vom Fußball zu verstehen.

Auch Labbadias Nachfolger wird aufpassen müssen, dass er auf dem gefährlichen Hamburg Parkett nicht frühzeitig ausrutscht. Obwohl sich die Stimmen mehren, dass der HSV zwei ganz andere Probleme hat. Das eine heißt Beiersdorfer, das andere Kühne.

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