+

KOMMENTAR

Nach den Sex-Übergriffen muss die Polizei aufklären

  • schließen

Nach den Übergriffen auf dem Campus Westend müssen alle Fakten auf den Tisch, fordert FNP-Reporter Daniel Gräber.

Dass sich , der nachts junge Frauen sexuell bedrängt, hätten die Studentinnen der Goethe-Uni sicher gerne früher erfahren. Der erste Fall ereignete sich schon im Oktober.

Doch weder damals noch nach zwei weiteren Taten des mutmaßlich selben Mannes am selben Ort informierte die Polizei die Öffentlichkeit. Auch die Hochschulleitung erfuhr nach eigenen Angaben eher zufällig und viel zu spät davon.

Erst nachdem die Übergriffsreihe durch Medienberichte bundesweit bekannt wurde, veröffentlichte die Polizei einen Zeugenaufruf.

Diese zurückhaltende Informationspolitik hat hoffentlich nichts damit zu tun, dass der mutmaßliche Täter ein „westasiatisches Erscheinungsbild“ hat, wie die Polizei mitteilte.

Denn das wäre Wasser auf den Mühlen derjenigen, die sich spätestens seit den Silvester-Übergriffen in Köln als Opfer einer groß angelegten Verschwörung sehen. Polizei und Medien, so unken längst nicht nur AfD-Wähler, müssten sich der von oben verordneten Willkommenskultur unterordnen.

Das ist gefährlicher Blödsinn, der bekämpft werden muss.

Doch das gelingt nur durch schonungslose Offenheit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare