Menschen gehen eingehüllt in die Regenbogenfahne durch die Innenstadt von München.
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Ein Zeichen gegen Antidiskriminierung: die Regenbogenflagge.

Kampf gegen Diskriminierung

Nach UEFA-Eklat: Unternehmen zeigen Regenbogenflagge

Klares Zeichen gegen Diskriminierung: Nach dem EM-Eklat tauchen viele Firmen in Deutschland ihr Logo in Regenbogenfarben. Und die UEFA? Die redet sich heraus.

Hannover – Das Verbot gegen die Beleuchtung der Münchener Allianz-Arena bei der Fußball-Europameisterschaft in den Regenbogenfarben bleibt bestehen. Die umstrittene Entscheidung der UEFA löste am Mittwoch erneut einen gewaltigen Proteststurm aus. Doch die EM-Organisatoren verteidigten ihr Vorgehen. Der europäische Fußballbund könne „kein Werkzeug für jeden Politiker sein, der uns anruft und sagt: Ihr macht jetzt bitte dies und jenes gegen diesen oder jenen Politiker“, sagte Präsident Aleksander Ceferin der „Welt“.

Hintergrund ist ein Antrag des Münchener Stadtrats, der die EM-Arena beim Gruppenspiel Deutschland gegen Ungarn in den Farben der Regenbogenfahne beleuchten lassen wollte. Die Flagge ist ein Symbol gegen die Diskriminierung von Homosexuellen, die derzeit in Ungarn unter Premier Victor Orbán durch Gesetze gegängelt werden. Die Ablehnung des Antrags entfachte in Deutschland, aber auch auf Ebene der Europäischen Union (EU) hitzige Diskussionen. Aus Solidarität tauchten viele Unternehmen, Verlage und Zeitungen ihr Logo in die sechs Farben der Regenbogenflagge. Dazu zählt auch kreiszeitung.de. Warum der Protest in diesen Zeiten wichtiger denn je ist, erfahren Sie hier*. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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