Nachwuchs bewegt sich seltener als früher

In den vergangenen Jahren sei der Trend zu beobachten, dass die Bewegungszeit in der Freizeit und im Alltag bei Kindern und Jugendlichen abnehme, sagt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte beim ADAC

In den vergangenen Jahren sei der Trend zu beobachten, dass die Bewegungszeit in der Freizeit und im Alltag bei Kindern und Jugendlichen abnehme, sagt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte beim ADAC Hessen-Thüringen. Die Beschäftigung mit Handys und Tablets und mangelnde Bewegung führten zur Abnahme der motorischen Leistungsfähigkeit. Dabei habe der ADAC festgestellt, dass die motorische Leistungsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen lückenhaft sei. Selbst einfache Fahrsituationen gelingen diesen häufig nicht. Außerdem wurde festgestellt, dass viele Kinder kein eigenes Fahrrad besitzen. Das führe dazu, dass man bei immer mehr Kindern „bei null anfangen muss“. Der ADAC fordert deshalb, Verkehrserziehung stärker in den Schulen und im Elementarbereich zu verankern. Dazu müssten Polizei und Landesverkehrswachten besser ausgestattet werden. Defizite bei Bewegung und Motorik sollten durch mehr Bewegungs- und Sportangebote in Kitas und Schulen ausgeglichen werden. hin

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