Zur Person: Nicola Beer

Nicola Beer (Jahrgang 1970) hat das politische Handwerk von der Pike auf gelernt. Sie stieg von der Basis bis an die politische Spitze ihrer Partei auf.

Nicola Beer (Jahrgang 1970) hat das politische Handwerk von der Pike auf gelernt. Sie stieg von der Basis bis an die politische Spitze ihrer Partei auf. Von April 1997 bis September 1999 war sie Stadtverordnete in Frankfurt, von April 1999 bis Februar 2009 dann Abgeordnete im Hessischen Landtag. Sie war von 2009 bis 2012 Staatssekretärin für Europaangelegenheiten im Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa. 2012 avancierte sie zur hessischen Kultusministerin, was sie bis 2014 blieb. Seit Dezember 2013 ist sie Generalsekretärin der FDP. Zugleich ist sie weiter Landtagsabgeordnete. Beer beschreibt sich als „bekennende Protestantin“. Sie ist fest überzeugt: Der Glaube gibt Orientierung in einer unübersichtlich gewordenen Welt. Dass sie zur Generalsekretärin avancierte, lag auch an dem Ausscheiden ihrer Partei aus dem Bundestag und der nötigen Neuorientierung der Partei. Unter dem Parteichef Christian Lindner gelangten seitdem immer mehr Frauen in der FDP in Führungspositionen. Dennoch wird die Partei weiter vor allem als Männerpartei wahrgenommen, weil in den Talkshows meist Lindner und Parteivize Wolfgang Kubicki sitzen. hin

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