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Brisante Passagierliste auf Prigoschin-Flug: Absturz in Russland – Zehn Tote

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Jewgeni Prigoschin ist offenbar bei einem Flugzeugabsturz in Russland gestorben. Auf der Passagierliste stehen neun weitere Namen.

Moskau -  Es scheint so, als sei Jewgeni Prigoschin nicht mehr am Leben. Das lässt eine Passagierliste vermuten, die gemäß übereinstimmender Medienberichte auf einen Flugzeugabsturz in Russland am Mittwochabend (23. August) hinweist. Zehn Todesopfer wurden laut Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax am Unfallort, in der Nähe von Kuschenkino, einem kleinen Dorf nordwestlich von Moskau, aufgefunden.

Prigoschin ist tot: Flugzeugabsturz in Russland
Einsatzkräfte an der Unglücksstelle in Russland. © Vitaliy Shustrov / Imago Images

Neben Prigoschins Namen ist laut einer Mitteilung der russischen Luftfahrtbehörde „Rosawiazija“ auch der Name Utkin zu finden. Dies wurde ebenfalls von der staatlichen Presseagentur Tass berichtet. Es wird angenommen, dass die beiden hochrangige Mitglieder der Söldnergruppe Wagner gestorben sind: Prigoschin bekannte sich während des Ukraine-Kriegs zur Gründung der Gruppe im Jahr 2014. Dmitri Utkin war als erster Anführer der Söldner und als Prigoschins Komplize bekannt.

Ist Prigoschin tot? Name steht auf Passagierliste des Flugzeugabsturzes in Russland

Zusätzlich zu Prigoschin und Utkin ist auch der Name Chekalov auf der Liste verzeichnet: ein weiteres Mitglied von Wagner, der offenbar zu den Opfern des Flugzeugabsturzes in Russland zählt. Chekalov war laut übereinstimmenden Medienberichten für den Sicherheitsdienst der Wagner-Gruppe verantwortlich.

Die Passagierliste des Flugzeugabsturzes in Russland im kompakten Überblick:

Anton Gerashchenko, Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskjy, veröffentlichte die Passagierliste des Flugzeugs „Embraer Legacy 600“ ebenfalls auf X (früher Twitter). Darüber hinaus kommentierte er den Flugzeugabsturz mit der Aussage, dass dem Kreml anscheinend Videoaufnahmen vorliegen, die Prigoschin beim Betreten des Flugzeugs zeigen sollen. Es gibt jedoch bisher keine Beweise dafür. Gerashchenko stützte sich auf Berichte russischer Medien.

Im Telegram-Kanal „Grey Zone“, der vermutlich in Verbindung zur Wagner-Gruppe steht, wurde ebenfalls die Nachricht von Prigoschins Tod bestätigt. Darin wurde unter anderem gesagt: „Prigoschin starb als Ergebnis der Handlungen von Verrätern Russlands.“ Der Kanal hat bisher jedoch keine Beweise dafür geliefert. (tu)

Prigoschin stirbt bei Flugzeugabsturz
Bei dem Flugzeugabsturz in Russland kamen laut Behördenangaben zehn Menschen ums Leben. Wie auf der Passagierliste einzusehen ist, zählt Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin dazu. Das Foto zeigt Polizisten an der Unglücksstelle. © Mikhail Tsaryuk / Imago Images

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von dem Redakteur Tobias Utz sorgfältig überprüft.

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