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Russlands Raketenwerfer vernichtet: Ukraine schießt „Flammende Sonne“ in Stücke

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Er gilt als eine Wunderwaffe der russischen Armee: Der Mehrfachraketenwerfer Solntsepek. Videos sollen zeigen, wie Drohnen Putins „Flammende Sonne“ sprengen.

Cherson – In den sozialen Netzwerken sind Videos aufgetaucht, die die Zerstörung mehrerer russischer Haubitzen zeigen soll – und die Bombardierung von TOS-1A Solntsepek. Der Solntsepek, zu Deutsch „Flammende Sonne“, ist ein Mehrfachraketenwerfer. In Russland wird er als Wunderwaffe angepriesen. Allerdings haben sich nicht alle russischen „Wunderwaffen“ in der Praxis bewährt.

In einem Video ist zu sehen, wie eine Drohne einen dieser Mehrfachraketenwerfer südlich von Cherson ins Visier nimmt und bombardiert. Daraufhin kommt es zu einer massiven Explosion. Gepostet hat das Video der Nutzer „Special Kherson Cat“ auf dem Blogging-Dienst X, ehemals Twitter. In Deutschland berichtete unter anderem T-Online.

Russlands „Solntsepek“ feuert Sprengköpfe mit enormer Wirkung ab

Der russische Mehrfachraketenwerfer Solntsepek kann Raketen mit thermobarischen Sprengköpfen abfeuern. Diese wirken wie eine Aerosol- oder Vakuumbombe. Wenn sie detonieren, setzen sie eine leicht entzündliche Chemikalie frei, durch die sich die Umgebungsluft entzündet.

Ein russischer Mehrfachraketenwerfer TOS-1A Solntsepek (dt. Flammende Sonne) in einem Waldgebiet mit zwei russischen Soldaten.
Der Mehrfachraketenwerfer TOS-A1 Solntsepek (dt. Flammende Sonne) gilt in Russland als Wunderwaffe. © IMAGO/RIA Novosti

So entsteht eine Kombination aus einer Druckwelle und enormer Hitze mit großer Zerstörungskraft. Im Ukraine-Krieg sollen laut russischer Angaben rund 50 dieser Mehrfachraketenwerfer im Einsatz sein.

Erfolge am Dnipro – ukrainische Armee nimmt russische Stellungen ein

Außerdem konnte die Ukraine laut eigenen Angaben am Ostufer des Dnipro mehrere Brückenköpfe einnehmen, die von russischen Soldaten kontrolliert wurden. Auf einem Facebook-Post des ukrainischen Marinekorps hieß es, die russische Armee habe „schwere Verluste bei Personal und Ausrüstung“ erlitten.

Bei den Kämpfen am Dnipro sollen auf russischer Seite mehr als 1.200 Soldaten getötet worden sein. ehr als 2.000 wurden laut ukrainischer Angaben verletzt. Zusätzlich sollen mehrere Panzer, Militärfahrzeuge, Artilleriesysteme und Kommandoposten Russlands zerstört worden sein. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Erfolge am Dnipro könnten sogar einen Weg zur Rückeroberung der Halbinsel Krim bereiten, hieß es aus ukrainischen Kreisen. (mag)

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