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Silvio Berlusconi muss wieder vor Gericht 

Escort-Prozess 

Silvio Berlusconi muss wieder vor Gericht - es geht um heiße Partys in seiner Villa 

Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss sich italienischen Medienberichten zufolge erneut vor Gericht verantworten. Es geht um organisierte Prostitution. 

Bari - Der Prozessauftakt in Bari sei am 4. Februar 2019, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Berlusconi werde vorgeworfen, einen im sogenannten Escort-Prozess verurteilten Unternehmerfreund unter anderem mit einer üppigen Geldzahlung zu Falschaussagen verleitet zu haben. Diese sollen im Zuge von Ermittlungen zu Sexpartys in einer Residenz des Multimillionärs gefallen sein. Berlusconis Anwälte erklärten Ansa zufolge, sie rechneten mit einem Freispruch.

Im Escort-Prozess ging es um organisierte Prostitution. Der der Falschaussage bezichtigte Gianpaolo Tarantini wurde 2015 zu sieben Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Er soll zwischen 2008 und 2009 zahlreiche junge Frauen für Sexpartys in einer Residenz Berlusconis organisiert haben und war unter anderem wegen Anstiftung zur Prostitution und Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt.

dpa 

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