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Zu viel Ruhe

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Das klingt nach längst überwundenen ostdeutschen Zeiten: Einstimmige Wiederwahl von Präsident Reinhard Grindel beim Bundestag in Erfurt, keine kritischen Töne, die journalistischen Beobachter zählten

Das klingt nach längst überwundenen ostdeutschen Zeiten: Einstimmige Wiederwahl von Präsident Reinhard Grindel beim Bundestag in Erfurt, keine kritischen Töne, die journalistischen Beobachter zählten nicht eine Wortmeldung aus dem Plenum. Das war zu vermuten. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) will endlich Ruhe im Karton.

In der Sommermärchen-Affäre glaubt der Verband, zur Aufarbeitung alles in seiner Macht Stehende getan zu haben. In Erfurt führte das zu bizarren Situationen. Der Name des früheren WM-Organisationschefs und DFB-Ehrenspielführers Franz Beckenbauer, die Schlüsselfigur in diesem Skandal, fiel kein einziges Mal. Stattdessen wurde mit Jürgen Klinsmann ein neuer Ehrenspielführer ausgerufen. Aber alle im DFB sollten sich bewusst sein, dass der Skandal noch lange nicht ausgestanden ist – allein schon, weil in Deutschland und der Schweiz juristische Verfahren laufen.

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