Zuspruch und leichte Kritik von den Fans

  • vonStefan Fritschi
    schließen

Aus der Fan-Szene erhält Peter Fischer Zuspruch. Aber die Art und Weise, wie der Eintracht-Präsident sich zur AfD und deren Wählern geäußert hat, wird auch kritisch gesehen.

Aus der Fan-Szene erhält Peter Fischer Zuspruch. Aber die Art und Weise, wie der Eintracht-Präsident sich zur AfD und deren Wählern geäußert hat, wird auch kritisch gesehen. Ungeschickt sei die Wortwahl gewesen – Fischer ist eben ein Mann der Emotionen.

In der Frankfurter Fanszene mit über 800 offiziellen Fan-Clubs und mehreren zehntausend Mitgliedern gibt ist es keine spürbaren rechtsextremen Strömungen, die offen artikuliert werden. In den wilden 80ern war dies teils anders: So wurde mitunter „Jude, Jude“ gegen andere Fans skandiert, und es waren auch Reichskriegsfahnen im Waldstadion zu sehen. Zu einer Unterwanderung der Hooligan-Gruppierung Adlerfront durch Rechtsextremisten kam es aber nicht.

Die heute in der Fankurve dominanten Ultras, es sind etwa 1000, sind eher links einzustufen. Dies äußert sich u.a. durch Che-Guevara- und Basken-Zaunfahnen.

Bei anderen Clubs wie Bremen, Düsseldorf oder Braunschweig werden Konflikte zwischen rechtsgerichteten Hooligans und linksorientierten Ultras teils gewalttätig ausgetragen.

( fri)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare