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In die Pfanne gehauen: Omas Geheimnis – die Gusseisenpfanne

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Oma mit Pfanne
Moderne Omas kochen mit modernen Antihaft-Pfannen? Sicher nicht alle, denn „altmodisches“ Gusseisen hat enorme Vorzüge © oneinchpunch/PantherMedia

Warum Pfannkuchen bei Oma besonders gut schmecken? Weil sie eine gusseiserne Pfanne verwendet. Wie Sie Gusseisenpfannen reinigen, einbrennen und welche im Test die besten sind, erfahren Sie hier.

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Schwer, unverwüstlich und Garant für die besten Bratkartoffeln – gusseiserne Pfannen erleben gerade ein Revival. Nicht ohne Grund. Denn die eisernen Pfannen sind Begleiter fürs Leben, wenn sie einmal richtig eingebrannt sind. Allerdings gehört ein wenig altes Küchenwissen dazu, damit gusseiserne Pfannen garantiert zu Ihrem neuen Liebling auf dem Herd werden.
In diesem ultimativen Ratgeber haben wir Omas Küchenwissen gesammelt.

Alles Wissenswerte über Gusseisenpfannen im Überblick

Welche Vorteile haben Gusseisenpfannen?

Welche Nachteile haben Gusseisenpfannen?

Welche ist die beste Gusseisenpfanne im Test?

Nach einem TÜV-geprüften Test- und Vergleichsverfahren nahmen die Redakteure der Plattform Vergleich.org verschiedene Gusseisenpfannen unter die Lupe. Sie haben verschiedene Testquellen wie Stiftung Warentest und Langzeiterfahrungen von Amazon-Kunden herangezogen.

Die Testsieger mit der Note „sehr gut“ sind:

Gusseiserne Pfannen auf Induktionsherden verwenden: Geht das?

Gusseiserne Pfannen können durchaus auf Induktionsherden verwendet werden. Beachten Sie jedoch, dass nicht alle gusseisernen Pfannen für Induktion geeignet sind. Achten Sie beim Kauf auf das Induktions-Symbol oder die Herstellerangaben. Die gleichmäßige Wärmeverteilung und -speicherung der Gusseisenpfanne eignet sich gut für Induktionsherde.

Woran erkennt man eine gute Gusseisenpfanne?

Gusseisenpfannen
Schwer, stabil und ohne Kratzer. Eine gute Gusseisenpfanne lässt sich leicht erkennen © Canva

Hochwertige gusseiserne Pfannen sind aufgrund des massiven Gusseisenmaterials in der Regel schwer. Achten Sie beim Kauf auf Unebenheiten, Rauheit oder unebene Beschichtungen, da diese auf minderwertige Verarbeitung hindeuten können. Eine hochwertige Pfanne wird eine glatte und gut bearbeitete Oberfläche aufweisen. Die Griffe sollten aus robustem, hitzebeständigem Material bestehen – am besten ebenfalls aus Gusseisen.

Schließlich ist der Preis ein weiterer Hinweis auf die Qualität. Hochwertige gusseiserne Pfannen sind aufgrund ihrer Langlebigkeit, Wärmeeigenschaften und Verarbeitungsqualität oft etwas teurer. Allerdings gibt es für „Gelegenheitsnutzer“ auch recht gute Modelle unter 50 Euro.

Die besten Gusseisenpfannen unter 50 €

Natürlich sind auch 50 Euro nicht geschenkt. Für eine Gusseisenpfanne kann man allerdings locker das Doppelte ausgeben – muss man aber nicht. Diese Modelle kosten weniger als 50 Euro.

Einbrennen einer gusseisernen Pfanne: die 3 besten Methoden

Das Einbrennen ist das A und O, damit eine gusseiserne Pfanne perfekt funktioniert. Einbrennen bewirkt nämlich eine natürliche Antihaftbeschichtung und verlängert die Lebensdauer der Pfanne nahezu unendlich. Fürs richtige einbrennen der Gusseisenpfanne gibt es drei unterschiedliche Möglichkeiten.

  1. Einbrennen einer Gusseisenpfanne – mit Kartoffeln, Salz und Öl
    Hitzebeständiges Öl, wie Sonnenblumen- oder Rapsöl bei mittlerer Hitze in der Pfanne erwärmen. Anschließend den Boden vollständig mit Kartoffelschalen bedecken und mit Salz bestreuen.
    Erhöhen Sie die Hitze und braten Sie die Kartoffeln unter mehrmaligem Wenden, bis sie vollständig schwarz geworden sind (Achtung, es kann rauchen!).
    Lassen Sie die Pfanne abkühlen, entsorgen Sie die Kartoffeln und reinigen Sie die Gusseisenpfanne mit einem feuchten Küchenpapier.
  2. Einbrennen einer Gusseisenpfanne – mit Öl auf dem Herd
    Tragen Sie eine kleine Menge Leinöl in die Gusspfanne auf und verteilen Sie einen dünnen Film mit Küchenkrepp. Erhitzen Sie das Öl auf niedriger bis mittlerer Stufe, um das Leinöl langsam einbrennen zu lassen. Nach etwa einer halben Stunde sollte das Öl eingebrannt sein. Lassen Sie die Pfanne abkühlen, tragen Sie erneut Öl auf. Wiederholen Sie den Vorgang. Wischen Sie nach dem Abkühlen eventuell verbleibendes Öl mit einem feuchten Tuch ab.
  3. Einbrennen einer Gusseisenpfanne – mit Öl im Backofen
    Diese Methode funktioniert ohne Rauchentwicklung, ist jedoch zeitintensiver. Erhitzen Sie den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vor. Tragen Sie Leinöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl auf die Eisenpfanne auf und entfernen Sie überschüssiges Öl mit einem Küchenpapier, sodass nur ein leichter Ölfilm zurückbleibt. Legen Sie die Pfanne mit dem Boden nach oben für etwa eine Stunde in den Ofen. Schalten Sie den Ofen aus und lassen Sie die Pfanne im Ofen abkühlen. Wiederholen Sie diesen Vorgang fünfmal. Nachdem Sie die Pfanne aus dem Ofen genommen haben, reiben Sie sie mit Öl ein.

Wie lässt sich eine Gusseisenpfanne am besten reinigen und lagern?

Die Gusseisenpfanne erfordert eine sanfte, aber gründliche Reinigungsweise, um ihre Patina zu schonen und ihre Lebensdauer zu verlängern. Verwenden Sie keinesfalls Spülmittel!

Lassen Sie die Pfanne nach dem Kochen auskühlen und vermeiden Sie Kontakt mit kaltem Wasser, um Rissen vorzubeugen. Anschließend entfernen Sie grobe Rückstände vorsichtig mit einem Spatel oder einer weichen Bürste, ohne die Patina zu beschädigen. Spülen Sie die Pfanne mit warmem Wasser ohne Spülmittel oder Ähnliches, da diese die Patina negativ beeinflussen. Hartnäckige Flecken lassen sich oft durch Erhitzen von Wasser in der Pfanne lösen, gefolgt von sanftem Abkratzen.

Achten Sie darauf, die Pfanne gründlich abzutrocknen, weil Gusseisen sonst rostet. Ein dünn aufgetragener Ölfilm schützt die Patina – ein simples Küchentuch eignet sich am besten. Bewahren Sie Ihre Gusseisenpfanne an einem trockenen Ort auf und legen Sie beim Stapeln ein Tuch dazwischen. So verhindern Sie, dass die Patina oder gar das Gusseisen zerkratzen.

7 Dinge, die man nie mit einer Gusseisenpfanne tun sollte

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Nina Dudek sorgfältig überprüft.

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