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Abfrage persönlicher Daten und hohe In-App-Einkäufe - einige Apps sind aus diesen Gründen nicht für kleinere Kinder geeignet.

Altersempfehlungen von Kinder-Apps oft nicht verlässlich

Eltern sollten sich bei Apps für Kinder nicht auf die angegebene Altersbewertung verlassen. Denn die Einstufung basiert anders als bei Computerspielen nur auf der Selbstklassifizierung der Anbieter.

Eltern sollten sich bei Apps für Kinder nicht auf die angegebene Altersbewertung verlassen. Denn die Einstufung basiert anders als bei Computerspielen nur auf der Selbstklassifizierung der Anbieter.

Risiken durch Nutzerinteraktionen, Werbung und In-App-Käufe fließen dabei nicht mit ein, warnt die Initiative jugendschutz.net. In einem aktuellen Bericht hatte unter anderem 100 Apps für Android überprüft: Ein Viertel der Apps mit Altersstufe 0 forderte beispielsweise zur Angabe der Telefonnummer auf, über die Kinder direkt kontaktiert werden können. Die Hälfte verlangte umfangreiche persönliche Daten im Profil wie Wohnort oder Schule.

Obwohl alle überprüften Apps kostenlos heruntergeladen werden konnten, animierte die Hälfte zu In-App-Käufen. Bei als unbedenklich für Kinder klassifizierten Apps waren In-App-Käufe von über 100 Euro pro Artikel möglich.

Auch auf der Seite app-geprüft.net informiert Jugendschutz.net über Kinderschutzfunktionen, Werbung sowie Schwachstellen beim Datenschutz ausgewählter Apps.

app-geprüft

(dpa)

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