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Werbeanrufe sind lästig. Dennoch sollten Smartphone-Nutzer bei Warn-Apps vorsichtig sein. Viele schützen nicht ausreichend vor Datenmissbrauch.

Bei Anrufer-Erkennungs-Apps auf Datenschutz achten

Zahlreiche Android-Apps bieten an, Handynutzer vor ungewollten Werbeanrufen oder Telefonumfragen zu warnen. Die Programme greifen dazu auf Datenbanken zurück und können deshalb auch Anrufer mit Namen anzeigen, die nicht im persönlichen Telefonbuch des Smartphones gespeichert sind.

Zahlreiche Android-Apps bieten an, Handynutzer vor ungewollten Werbeanrufen oder Telefonumfragen zu warnen. Die Programme greifen dazu auf Datenbanken zurück und können deshalb auch Anrufer mit Namen anzeigen, die nicht im persönlichen Telefonbuch des Smartphones gespeichert sind.

Das Portal rät von vielen dieser Apps aber ab, da sie häufig Telefonbücher auf die Anbieterserver laden - und da es um Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Dritten geht, seien solche Ansätze nicht datenschutzkonform, urteilt das Portal.

Aus Sicht von „mobilsicher.de” gibt es aber auch Dienste, die eher zu empfehlen sind. Bei einer Überprüfung einzelner Apps habe „Soll ich annehmen” für Android-Smartphones aus Datenschutzsicht gut abgeschnitten. Dort melden Nutzer selber verdächtige Nummern, und das allgemeine Telefonbuch wird nicht angefasst. Auch Angebote wie „Truecaller” oder „Drupe” halten sich den Angaben zufolge mittlerweile weitgehend an die Datenschutzgrundverordnung.

(dpa)

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