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Auch wenn Kinder gezielte Fragen stellen, sollten Großeltern bei ihren Enkeln nicht die Aufklärung übernehmen.

Aufklärung des Enkelkindes vorher mit den Eltern absprechen

„Du, Oma, was machen Mama und Papa eigentlich zusammen im Bett?” - Es kommt der Tag, an dem Kinder solche Fragen stellen. Treffen sie einen unvorbereitet, rät Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), erstmal vom Thema abzulenken.

„Du, Oma, was machen Mama und Papa eigentlich zusammen im Bett?” - Es kommt der Tag, an dem Kinder solche Fragen stellen. Treffen sie einen unvorbereitet, rät Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), erstmal vom Thema abzulenken.

„Am besten bespricht sich die Oma dann mit den Eltern des Kindes und fragt, inwiefern es schon aufgeklärt ist.” Einfach loszupreschen und dem Kind auf eigene Faust zu erklären, was Sache ist, könne auch nach hinten losgehen. „Die heutigen Eltern machen vieles anders. Schlimmstenfalls lösen die Großeltern Ängste beim Kind aus.”

Ebenfalls ungünstig sind Sätze wie: „Frag mal lieber die Mama”, sagt Sowinski. Eventuell hat sich das Kind ja absichtsvoll an die Oma und eben nicht die Mama gewendet. Dann sollte die Oma die Frage auch früher oder später beantworten - sich dafür aber mit den Eltern abgesprochen haben.

(dpa)

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