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Das ist er, der neue Audi A7 - ein Auto für Genießer.

Audi A7 im Test: Beau statt Business

Audi treibt die Erneuerung von oben voran. Der Autobauer bringt ein halbes Jahr nach dem Flaggschiff A8 die nächste Auflage des A7 in Stellung.

Audi treibt die Erneuerung von oben voran. Der Autobauer bringt ein halbes Jahr nach dem Flaggschiff A8 die nächste Auflage des A7 in Stellung.

Mit einem Grundpreis von 66 300 Euro wendet sich der Sportback ab März an die Schöngeister unter den Firmenfahrern. Er tritt damit in Konkurrenz zu Modellen wie dem Mercedes CLS oder den Gran Turismo des

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MW 6er.

Endlich wieder eigenständig

Dabei setzen die

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ayern vor allem auf ein attraktives Design, das endlich an Eigenständigkeit gewinnt. Wie bisher ist der A7 ein viertüriges Coupé mit rahmenlosen Seitenscheiben, fließenden Linien und einem schräg auslaufenden Heck, das auch aus dem Yachtbau stammen könnte.

Doch wo man den Wagen bislang im Rückspiegel nur schwerlich vom A6 oder dem A8 unterscheiden konnte, sticht er jetzt mit seinem flachen, tief herunter gezogenen Grill und den zu finsteren Schlitzen verengten Schweinwerfern aus der Masse der Audi-Modelle heraus. Spätestens bei Nacht wird er vollends zum

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lickfang, wenn er zur

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egrüßung und zum Abschied ein LED-Feuerwerk inszeniert.

Sinnliche Genüsse statt schnöder Schalter

Innen sucht der A7 bewusst die Nähe zum A8 und seinem revolutionären

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ediensystem - und das hat zwei Gründe. Erstens, weil es aktuell kein moderneres Cockpit gibt in der PS-Welt. Und zweitens weil die Touchscreens mit dem feinen Feedback gut zum sinnlichen Verständnis eines Genießerautos passen.

Zum ersten Mal sind nicht nur Leder-, Holz- und Metalloberflächen ein Fest für die Finger. Wenn die

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ildschirme mit einem leisen Klicken und einem feinen Zittern in der Fingerkuppe jeden

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efehl quittieren, ist das im besten Sinne Nervenkitzel. Obendrein sieht das nahezu schalterfreie Armaturenbrett einfach klasse aus.

Lieber vorne links als hinten rechts

Am größten ist dieser Genuss freilich auf dem Platz hinter dem Lenkrad. Während man beim A8 auch hinten rechts seinen Frieden findet, ist der A7 zu allererst ein Fahrerauto. Zwar hat Audi hinten trotz des flacheren Daches noch einmal etwas mehr Platz für Kopf und Knie geschaffen, so dass man es auf der Rückbank des A7 bequemer hat als im Mercedes CLS und im Grand Coupé des

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MW 6er. Und mit dem Touchscreen für die Klimazentrale reicht die digitale Revolution sogar bis in die zweite Reihe. Doch irgendwie zieht es einem in diesem Auto unweigerlich nach vorne links.

Erst recht, wenn die Straße so lässig durch die Landschaft fließt wie die Linien über die Karosserie. Denn so formal und damit gewöhnlich der A7 auf der Autobahn sein mag, so leidenschaftlich wird er auf der Landstraße. Dafür hat Audi neben zwei unterschiedlichen Federungen, einem hecklastig ausgelegten

Allradantrieb

und einer weit gespreizten Fahrprofilregelung schließlich auch eine Hinterachslenkung eingebaut. Damit fühlt sich der A7 trotz seiner knapp fünf Meter so handlich an wie ein A5.

Start mit zwei Motoren

In Fahrt bringen den A7 dabei zunächst zwei Motoren, wie man sie aus dem A8 kennt: Ein V6-

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enziner mit drei Litern Hubraum, 250 kW/340 PS und 500 Newtonmeter, der nach der neuen Nomenklatur als A7 55 TFSI geführt wird. Daneben gibt es einen ebenfalls drei Liter großen V6-Diesel, der als 50 TDI auf 210 kW/286 PS und 620 Newtonmeter kommt.

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eide Motoren gibt es nur als Quattro mit Achtgang-Gang-Automatik.

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eide sind so genannte Mild-Hybride mit 48-Volt-Technik. Dafür nutzen sie einen elektrischen Startergenerator, der zwar nicht zum Fahren reicht, dafür aber einen großen

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eitrag zum Sparen leistet: Weil der A7 länger mit abgeschalteten Motor segelt, besser rekuperiert und längere Start-Stopp-Phasen hat, geht der Verbrauch im Alltag um bis zu 0,7 Liter zurück. Auf dem Prüfstand kommen der

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enziner deshalb auf 6,8 und der Diesel auf 5,5 Liter (CO2-Ausstoß: 154 und 142 g/km) - trotzdem sind die Motoren keine Spaßbremsen. Von 0 auf 100 km/h spurten sie in 5,3 und 5,7 Sekunden.

250 km/h

schaffen sie beide.

Fazit: Das Flaggschiff für Fahrer

Er ist nicht ganz so luxuriös wie der A8, ihm fehlen ein paar Hightech-Features, und so viel Aufmerksamkeit wie einer Luxuslimousine wird ihm auch nicht zuteil. Doch mit seinem eleganten Design in fließenden Linien sieht der A7 besser aus. Mit seinem für Audi fast schon leidenschaftlichen Fahrverhalten bietet er mehr Spaß, und mit dem spektakulären Anzeige- und

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edienkonzept hat er gleich gezogen. Wer Rücksicht auf die Hinterbänkler nimmt, der kauft zwar trotzdem besser den teureren A8, und wer sparen will, wartet auf den kommenden A6. Doch wer egoistisch genug für eine selbstbewusste Entscheidung ist, der fährt unter Audis Top-Modellen mit dem A7 am besten.

Datenblatt: Audi A7 55 TFSI

Motor und

Antrieb:

V6-Turbo-

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enzindirekteinspritzer

Hubraum:

2995 ccm

Max. Leistung:

250 kW/340 PS bei 5000 bis 6400 U/min

Max. Drehmoment:

500 Nm bei 1370 bis 4500 U/min

Antrieb:

Allradantrieb

Getriebe:

8-Gang-Automatik

Maße und Gewichte

Länge:

4969 mm

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reite:

1908 mm

Höhe:

1422 mm

Radstand:

2926 mm

Leergewicht:

1890 kg

Zuladung:

580 kg

Kofferraumvolumen:

535-1390 Liter

Fahrdaten

Höchstgeschwindigkeit:

250 km/h

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eschleunigung 0-100 km/h:

5,3 s

Durchschnittsverbrauch:

6,8 Liter/100 km

Reichweite:

930 km

CO2-Emission:

154 g/km

Kraftstoff:

Super

Schadstoffklasse:

EU6

Energieeffizienzklasse:

B

Kosten

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asispreis des Audi A7 (50 TDI):

66 300 Euro

Grundpreis des Audi A7 55 TFSI:

67 800 Euro

Typklassen:

k.A.

Kfz-Steuer:

212 Euro/Jahr

Wichtige Serienausstattung

Sicherheit:

Sechs Airbags, Spurhalte-Assistent, Verkehrsschilderkennung

Komfort:

Klimaautomatik, Tempomat, LED-Scheinwerfer

Spritspartechnik:

Start-Stopp-Automatik mit Riemengenerator

Alle Daten laut Hersteller, GDV, Schwacke

(dpa)

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