Fahraufnahme eines Polestar 1.
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Der Polestar 1 kombiniert einen Vierzylinder-Benziner mit einem Elektroantrieb.

Einst als Volvo-Coupé geplant

Polestar 1 im Fahrbericht: Schick und teuer – aber mit einigen eklatanten Schwächen

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Polestar ist die Elektromarke von Volvo – allerdings ist das erste Auto noch ein Plug-in-Hybrid. Der Polestar 1 beeindruckt mit seiner E-Reichweite – hat aber auch einige Schwächen. 

München – In der Oberklasse der E-Autos macht sich ein neuer Herausforderer startklar. Denn bei der Mobilitätswende will künftig auch Polestar mitmischen. Dabei nähert sich der Newcomer als relativ unabhängiger Ableger der Traditionsmarke Volvo geschickt jungen Unternehmen wie Tesla oder Nio, ohne die alteingesessenen Autobauer Audi und Mercedes völlig aus dem Blick zu verlieren. Den Anfang machen die Schweden mit dem Polestar 1, der allerdings nicht viel mehr kann als spektakulär auszusehen. Denn weder fährt das futuristische Coupé rein elektrisch, noch taugt es bei Preisen ab 155.000 Euro zum Massenprodukt. Weil Volvo zum chinesischen Autokonzern Geely gehört, wird der Polestar 1 auch im Reich der Mitte gebaut.

Obwohl der Polestar 1 kein reines Elektroauto ist, hat er mit 34 kWh eine überdurchschnittlich große Batterie und entsprechend lange Ladezeiten. Dafür verfügt er jedoch mit 124 Kilometern über eine größere Reichweite als jeder andere Teilzeitstromer. Und so faszinierend der Polestar 1 auch fährt, über ein paar eklatante Mängel, die er als Erblast mitschleppt, kann er nicht hinwegtäuschen, wie 24auto.de berichtet. Denn ursprünglich war der elektrische Erstling mal als großes Volvo-Coupé geplant, vom Akku-Antrieb war damals keine Rede. Die Platzverhältnisse im Fond sind deshalb miserabel, und der Kofferraum fasst wegen der Akkus gerade mal 143 Liter. Immerhin haben die Schweden aus der Not eine Tugend gemacht, den Batteriepack aufgeschnitten und die Technik hinter Glas hübsch inszeniert. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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