Unfällen vorbeugen: Wer im Auto mit der rechten Hand zum Türöffner greift, erweitert sein Blickfeld nach hinten und sieht so herannahende Radler eher. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Unfällen vorbeugen: Wer im Auto mit der rechten Hand zum Türöffner greift, erweitert sein Blickfeld nach hinten und sieht so herannahende Radler eher. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Dooring

Fahrertür mit rechts öffnen schützt Radler

Wo Autos längs am Straßenrand parken, lauert die Gefahr: Reißt jemand unbedacht die Tür auf, sind Radlerinnen oder Radler schnell die Leidtragenden.

Berlin (dpa/tmn) - Wer die Fahrertür seines am Straßenrand stehenden Autos unbedacht öffnet, bringt andere in höchste Gefahr. Denn kommt gerade eine Radfahrerin oder ein Radfahrer vorbei, kann eine Kollision mit der Tür zu schweren Verletzungen führen.

Davor warnt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Wer das Umfeld vor dem Aussteigen nicht mit einem Spiegel- oder Schulterblick überprüft, verletze seine Sorgfaltspflicht.

Um den Umfeld-Check nicht zu vergessen, raten die Experten zum sogenannten Holländischen Griff. Dabei öffnen Fahrer, Beifahrer und Mitfahrer die Autotüren nicht mit der Hand, die der Tür am nächsten ist, sondern eben mit der anderen Hand. So ist man quasi gezwungen, sich vor dem Öffnen der Tür zu drehen. Dadurch gelangen herannahende Radlerinnen und Radler zwangsläufig ins eigene Sichtfeld.

Der Fahrerin oder dem Fahrer kommt eine besondere Verantwortung zu. Bevor die Hand zum Türgriff geht, sollte sie oder er prüfende Blicke in Rück- und Seitenspiegel werfen, rät der Sicherheitsrat in seinem Fachmagazin "DVR report" (Ausgabe 4/19). Wichtig sei zudem, Mitfahrer auf den nötigen Schulterblick hinzuweisen und Kinder beim sicheren Aussteigen zu unterstützen.

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