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Trotz Klimawandel: Liebe der Deutschen zum Auto nimmt zu

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Klimadiskussionen und mehr Homeoffice zum Trotz – die Bedeutung des eigenen Autos nimmt laut einer Umfrage zu.

Ostfildern – Öffentliche Verkehrsmittel, Ridesharing und Miet-Elektroroller: Schon vor einigen Jahren hatten viele angenommen, dass ein eigenes Auto in der Zukunft womöglich immer unwichtiger wird. Doch das Gegenteil ist ganz offensichtlich der Fall: Wie eine Umfrage des Marktbeobachters DAT (Deutsche Automobil Treuhand) zeigt, bleibt für den Großteil der deutschen Pkw-Halter ein eigenes Auto im Alltag unverzichtbar – und das trotz teuren Sprits und steigenden Neuwagenpreisen. Die Bedeutung eines eigenen Fahrzeugs hat sogar zugenommen.

Klimadiskussionen und mehr Homeoffice dank Corona – trotzdem nimmt die Bedeutung des eigenen Autos einer Studie zufolge zu.
Besonders in ländlichen Regionen empfinden viele Menschen ein Auto als unverzichtbar. (Symbolbild) © Steinach/Imago

Trotz Klimawandel: Liebe der Deutschen zum Auto nimmt zu

Laut der DAT-Umfragen geben 79 Prozent der Pkw-Halter an, dass sie ohne ein eigenes Auto ihre alltäglichen Mobilitätserfordernisse nicht bewältigen können. Von Bedeutung ist hierbei der Wohnort: So stimmen 86 Prozent der Pkw-Halter, die in ländlichen Regionen (Orte mit weniger als 20.000 Einwohner) leben, der Aussage zu – doch auch 69 Prozent der Menschen, die in größeren Städten (ab 100.000 Einwohner) leben, geben zu 69 Prozent an, auf ein Auto angewiesen zu sein. Laut DAT haben sich die Werte im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht – die Bedeutung des Autos hat also zugenommen. Zu einem ähnlichen Ergebnis war kürzlich auch die Umfrage einer Versicherung gekommen.

Liebe der Deutschen zum Auto nimmt zu – Gründe sind vielfältig

Allerdings ist Mobilität nicht der einzige Grund, warum so viele Menschen ihr Auto lieben. Zwar findet laut der Umfrage die Aussage „Ohne mein Auto fühle ich mich in meiner Mobilität stark eingeschränkt“ mit 91 Prozent die größte Zustimmung, doch 88 Prozent der Autobesitzer erklären auch, dass Autofahren ihnen Spaß mache. Und immerhin noch 34 Prozent sehen im Auto eine Möglichkeit, ihre Persönlichkeit auszudrücken.

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DAT-Umfrage: Neuwagenbesitzer haben eine besonders starke emotionale Bindung zu ihrem Fahrzeug

Neuwagenkäufer haben laut der Umfrage offenbar eine stärkere emotionale Bindung an ihr Fahrzeug: 63 Prozent ordneten sich selbst der Gruppe „Auto ist Emotion“ zu. Für Pkw-Halter, deren Autokauf schon länger zurückliegt, spielen Emotionen im Bezug auf ihr Fahrzeug eine geringere Rolle. Sie ordneten sich überwiegend (64 Prozent) der Gruppe „Auto ist Mittel zum Zweck“ zu.

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