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Ratgeber

Ein Motorschaden kommt nicht von heute auf morgen

Der Motor ist bekanntlich das Herz eines Fahrzeugs. Aus diesem Grund sollte dieses Aggregat regelmäßig gepflegt und gewartet werden.

Der Motor ist bekanntlich das Herz eines Fahrzeugs. Aus diesem Grund sollte dieses Aggregat regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Ein Ölwechsel zählt zu den bekannten Pflegemaßnahmen. Doch selbst hier ignorieren zahlreiche Autofahrer die vorgeschriebenen Intervalle für einen Ölwechsel. Die Folgen sind nicht selten verheerend. Das Motoröl sorgt für die Schmierung der relevanten Komponenten. Zusätzlich wirkt das Öl abkühlend und verhindert so eine Überhitzung, denn es herrschen sehr hohe Temperaturen im Motorraum. Um einem Motorschaden vorzubeugen, sollte zum einen das essentielle Öl korrekt nachgefüllt werden und zum anderen ist es wichtig, die Wechselintervalle einzuhalten. Ein Motorschaden macht sich oft durch bestimmte Symptome bemerkbar.

Symptome, die für einen Motorschaden sprechen

Für einen Motorschaden gibt es verschiedene Ursachen, doch die Erkennungsmerkmale sind bei jedem Fahrzeug und Modell ähnlich. Der Umfang des Schadens entscheidet über weitere Handlungsschritte. Hierfür ist es sehr wichtig, einen Experten zu konsultieren. Der Motor ist sehr komplex aufgebaut und erfordert ein Höchstmaß an Expertise, die ausschließlich Meisterwerkstätten bieten können.

Mittlerweile gibt es Seiten im Internet, die betroffenen Autofahrern den Reparaturprozess um ein Vielfaches erleichtern. Hier wird die passende Fachwerkstatt für den Kunden gefunden und die Abwicklung erfolgt online. Die Kfz-Experten haben sich auf alle Marken und Modelle spezialisiert und bieten eine engmaschige Betreuung, die eine kostenlose Beratung beinhaltet.

Bevor es soweit kommt, gibt es Anzeichen, die für einen defekten Motor sprechen:

  • Startprobleme (Motor “blockt”)
  • Verlust von Kühlwasser
  • Verringerte Motorleistung
  • Es riecht nach Kraftstoff
  • Dichter oder weißer Rauch aus dem Auspuff
  • Der Motor ist überhitzt

Um einen wirtschaftlichen Totalschaden zu vermeiden, ist es sehr wichtig, zeitnah zu handeln und die Anzeichen keinesfalls zu ignorieren.

Sollte dennoch eine Motorinstandsetzung oder Generalüberholung nötig sein, gibt es einiges zu beachten, um dem neu eingebauten Motorblock ein langes “Leben” zu gewähren. Bei einer Motor-Generalüberholung werden sämtliche Bauteile, wie Zahnriemen oder Steuerkette, Nockenwelle oder Zylinderkopf neu ersetzt. Die Instandsetzung eines Motors beinhaltet hingegen lediglich die Reparatur des Motors sowie den Austausch defekter Aggregate.

Worauf ist nach einer Motor-Generalüberholung zu achten?

Vor allem auf den ersten 1.000 Kilometern ist es wichtig, den Motor schonend einzufahren. In dieser Phase sollte die Drehzahl niemals 3.000 Umdrehungen pro Minute überschreiten. Bei einem Dieselmotor liegt die Grenze bereits bei 2.500 Umdrehungen pro Minute. Starke Steigungen und Gefälle tun dem neu eingebauten Motor ebenfalls nicht gut, eher sind Überlandstraßen ideal zum Einfahren. Auch der TÜV empfiehlt einen regelmäßigen Ölwechsel. So wird empfohlen, bereits nach den ersten 1.000 Kilometern einen Wechsel vorzunehmen, für ein langes Autoleben.

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