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Der Opel-Blitz hat einen langen Entwicklungsweg hinter sich.

Gut zu wissen

Das ahnen Sie nie: Der Opel-Blitz ist in Wahrheit gar kein Blitz

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Es ist einprägsam und einfach: das Logo von Opel. Den Blitz erkennt jeder, dabei hat dieser eine lange Entwicklung hinter sich und war früher etwas ganz anderes.

Wer an Opel denkt, denkt automatisch an einen Blitz. Dabei ziert dieser erst seit 1964 die Autos des Rüsselheimer Unternehmens, das mittlerweile Teil des französischen Automobilkonzern Groupe PSA ist. Über die Jahrzehnte machte das Opel-Logo unzählige Wandlungen durch und am Ende steht der Blitz, der eigentlich ein Zeppelin ist.

Opel-Logo: Der lange Weg zum Blitz

Als Adam Opel 1862 seine erste Nähmaschine baute – ja, Opel begann nicht als Autohersteller –, verwendete er als Logo seine Initialen, die ineinander verschlungen waren. Dabei gestaltete er das "A" in Bronze und das "O" in Rot. Ein Jahr später machte er sich mit Nähmaschinen selbstständig.

Nachdem der Markt für Nähmaschinen Ende des 19. Jahrhunderts übersättigt war, wechselte Opel auf die Produktion von Fahrrädern – die Idee kam von Opels Söhnen. Passend dazu wurde auch das Logo geändert. Ab 1890 zierten die Siegesgöttin Victoria sowie ein Fahrradfahrer das Opel-Logo.

Ergänzt wurde das Logo mit dem Schriftzug "Victoria Blitz" und den Namen des Gründers Adam Opel. "Victoria Blitz" war auch der Name eines der ersten Fahrräder von Opel. Der Name sollte die Schnelligkeit der Opel-Räder symbolisieren und den Erfolg des neuen Fortbewegungsmittels beschwören.

In der langen Firmengeschichte hat sich das Opel-Logo mehrfach verändert.

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Opel-Logo erstmals auf einem Auto

Nach dem Gründer Adam Opel 1895 verstarb, stieg die Firma 1898 in die Autoproduktion ein – diese hatte Opel zu seinen Lebzeiten abgelehnt. Infolgedessen wurde das Logo wieder geändert. Ab 1909 war es einfach nur der handgeschriebene Name "Opel".

Das neue Logo hielt sich aber nur ein Jahr. 1910 kam das Opel-Auge als neues Markenzeichen. Es zeigte eine blaue Ellipse umgeben von Lorbeeren. In der Mitte prangte in Großbuchstaben der Schriftzug "Opel". Es sollte eigentlich die ständige Überarbeitung des Logos beenden. Aber daraus wurde nichts.

Ab 1909 zierte ein schlichter Opel-Schriftzug die Autos aus Rüsselsheim.

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Übernahme durch General Motors und das nächste Opel-Logo

1931 zwang die Weltwirtschaftskrise die Opel-Eigner ihre restlichen Anteile an General Motors zu verkaufen, die bereits 1929 80 Prozent der Firma übernommen hatten. Eine weitere Logo-Änderung gab es 1935 und diese bildete die Grundlage des heutigen Opel-Markenzeichens.

Um den Fortschritt zu symbolisieren, zierte nun ein stilisierter Zeppelin das Logo. Umgeben wurde es von einem gelben Ring. Auch auf einigen Modellen kam der Zeppelin als Kühlerfigur zum Einsatz. Das neue Logo hielt sich überraschend lange und auch der Absturz der Hindenburg 1937 führte zu keiner großen Änderung mehr.

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Opel-Logo: Vom Zeppelin zum Blitz

In den folgenden Jahrzehnten nahm Opel nur behutsame Änderungen am Logo vor. Der Zeppelin wurde immer unauffälliger, bekam in den 50er Jahren einen Flügel und verwandelte sich 1964 in den heute bekannten Opel-Blitz.

Bis heute wurde der Blitz nur noch wenig verändert und erhielt 2017 seine letzte Auffrischung – ein zweidimensionaler schwarzer Blitz umgeben von einem schwarzen Ring. Das neue Logo solle Klarheit und Modernität symbolisieren.

Zuletzt überarbeitete Opel sein Logo im Jahr 2017.

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anb

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Scheibenwischer kaputt?! Mit einer Paketschnur per Handbetrieb war ein Autofahrer bei Regen auf der Autobahn unterwegs.
Scheibenwischer kaputt?! Mit einer Paketschnur per Handbetrieb war ein Autofahrer bei Regen auf der Autobahn unterwegs. © Polizei
Ein toter Walhai wird auf einem Traktor zu einem Fischgroßmarkt in Xiangzhi (China) transportiert. Ein einheimischer Fischer hatte den Walhai aus dem Meer gezogen. Anfangs war der Mann überzeugt, dass ihm ein "Seeungeheuer" ins Netz gegangen wäre. 
Petri Heil! Ein toter Walhai wird auf einem Traktor zu einem Fischgroßmarkt in Xiangzhi (China) transportiert. Ein einheimischer Fischer hatte den Walhai aus dem Meer gezogen. Anfangs war der Mann überzeugt, dass ihm ein "Seeungeheuer" ins Netz gegangen wäre.  © AFP
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