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In der Saudischen Wüste hat sich jahrelang eine wertvolle Rarität versteckt gehalten.

Oldtimer im Sand

Staub zu Staub: Diese Kuriosität wurde in der Saudischen Wüste ausgegraben

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Eine wertvolle Rarität war jahrelang unter Sand begraben und wird nun für eine horrende Summe vom Auktionshaus Sotheby's an einen Liebhaber versteigert.

Was findet man normalerweise in der Wüste? Sand, Hitze, mit etwas Glück vielleicht eine Oase. Stellen Sie sich vor, Sie wandern durch die Wüste Saudi-Arabiens, bemerken ein Auto, kommen näher - und sehen eine Trident-Plakette, was nur eines bedeuten kann: Wenn das hier keine Fata Morgana ist, haben Sie gerade einen Maserati gefunden.

Der Maserati aus der Wüste

Genau das ist passiert. Der 1961 limitiert gebaute Maserati 5000 GT wurde kürzlich aus der Saudi Arabischen Wüste gegraben und nun vom Auktionshaus Sotheby's in Monterey zur Auktion freigegeben. Er ist das einzige Exemplar von 34 GTs von Ghia, entworfen von Chefdesigner Sergio Sartorelli - der gleiche, der den De Tomaso Pantera und den Ford Granada entworfen hat.

Der Schah des Iran, Mohammad Reza Pahlavi, wollte etwas Exklusives haben und bat beim italienischen Hersteller um ein Auto mit dem Fünfliter-V8 aus dem 450S. Der Ingenieur Giulio Alfieri krempelte daraufhin einen 3500 GT-Chassis um und pflanzte ihm einen Sportwagen-Motor ein - Der 5000 GT war geboren.

Der Maserati aus der Wüste wurde brandneu vom Gründer von Lambretta Scooters, Ferdinando Innocenti, bestellt. Nach einigen Jahren ging er durch die Hände verschiedener italienischer Besitzer, bevor er nach Saudi Arabien in den Besitz des Auto-Sammlers Rubayan Alrubayan kam. Dieser verlor das Interesse an dem Auto und ließ es in der Wüste verkommen und mit der Zeit vom Sand verschütten. Kurz bevor es verschrottet werden sollte, wurde es gerettet.

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Der Maserati ist zwischen 440.000 und 630.000 Euro wert

Es ist offensichtlich, dass dieser prachtvolle Maserati schon bessere Tage gesehen hat. Hier ist ein Kunststück an Restaurationsarbeit nötig, um den italienischen Aristokraten wieder völlig erstrahlen zu lassen. Doch das Auktionshaus Sotheby's schätzt ihn auf zwischen 440.000 und 630.000 Euro. Immerhin ist er vollständig - sogar das Reserverad liegt noch im Kofferraum. Wenn Sie jemals ein Auto-Projekt haben wollten, dass Sie von Ihren Freunden unterscheidet, dann geben Sie lieber schnell ein Gebot ab. Nach der Wiederaufbereitung soll das Auto über eine Million Euro wert sein.

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Eine andere Welt: Im Cockpit gibt es keinen Schalter mehr. Von der Luftverteilung bis zur Spiegelverstellung erledigt man alles an dem großen Touchscreen. Foto: Tesla
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