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Sie sind ein großes Ärgernis: die Falschparker.

"Knolle statt Knöllchen"

Strafen zu lasch? Falschparker sollen künftig härter bestraft werden

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Wer sein Auto falsch parkt, muss bisher mit einer Strafe von 20 Euro rechnen. Zu wenig findet ein Bündnis unterschiedlicher Verbänden. Eine Petition soll das nun ändern.

Sie stehen auf Rad- sowie Fußwegen, in Feuerwehreinfahrten oder auf Tramschienen: Falschparker. Andere Verkehrsteilnehmer werden behindert und im schlimmsten Fall sogar gefährdet. Der Ärger über die falsch abgestellten Autos ist groß, die Strafen für Falschparker sind allerdings relativ niedrig.

Bußgeld für Falschparker soll auf 100 Euro erhöht werden

Wer beim Falschparken erwischt wird, muss in der Regel mit einem Bußgeld in Höhe von 20 Euro rechnen. Zu niedrig: Das ist die Meinung eines Bündnisses unterschiedlicher Verbände. Aus diesem Grund fordern sie in einer Petition die Strafen deutlich anzuheben. Ab 1. Januar 2020 sollen Falschparker mindestens 100 Euro zahlen müssen und einen Punkt in Flensburg bekommen.

Das Bündnis für höhere Strafen für Falschparker besteht aus dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Initiative Clevere Städte, dem Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein (ABSV), dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), dem Bundesverband Carsharing (BCS), dem Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), Changing Cities, dem Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem FUSS e.V., dem Verbund Service und Fahrrad (VSF) und dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV).

Lesen Sie auch: Auto oder Einfahrt zugeparkt - So wehren Sie sich gegen Falschparker.

Höhere Strafe soll Verkehr sicherer machen

"Aus 'Knöllchen' müssen 'Knollen' werden, um abschreckend zu wirken, denn Ermahnungen zeigen leider kaum Wirkung", heißt es in der Beschreibung der Petition. Das Bündnis richtet sich mit seinem Anliegen direkt an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und fordert die Erhöhung der Strafen bereits zum 1. Januar 2020 durchzuführen.

Das höhere Bußgeld solle eine abschreckende Wirkung für Falschparker haben und den Verkehr sicherer machen, glauben die Verbände. Gleichzeitig werde das Fahrradfahren und Zufußgehen attraktiver.

Falschparker zahlen im Ausland bis zu 200 Euro

Im europäischen Ausland wird Falschparken bereits mit deutlich höheren Bußgeldern geahndet – in Dänemark zum Beispiel ab 70 Euro, in den Niederlanden ab 95 Euro und in Spanien sogar bis 200 Euro.

Die Petition "Knolle statt Knöllchen! Bußgelder für Falschparker drastisch anheben!" haben fast 22.000 Menschen (Stand: 24.05.2019, 8 Uhr) unterschrieben. Damit ist das anvisierte Ziel von 25.000 Unterstützern fast erreicht.

Ihre Meinung ist gefragt

Auch interessant: Falschparker müssen Schienenersatzverkehr zahlen – und das kann teuer werden.

anb

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1. Parken in der Feuerwehranfahrtszone © ADAC Motorwelt
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9. Ein Abblendlicht defekt: Erst mal weiterfahren © ADAC Motorwelt
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10. Musik im Auto voll aufdrehen © ADAC Motorwelt
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