Grafische Darstellung der Tesla-Gigafactory Berlin-Brandenburg (Symbolbild)
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Die Mitarbeiter in Teslas Gigafactory in Grünheide bekommen einen Betriebsrat. (Symbolbild)

Gewerkschaft begrüßt Entscheidung

Tesla: Überraschung in Grünheide – Werk bekommt wichtiges Gremium

Tesla will ab Dezember in Grünheide Autos produzieren. Für die Mitarbeiter gibt es schon jetzt Grund zur Freude, denn sie bekommen ein wichtiges Gremium.

Grünheide – In der Sitcom „Superstore“ sorgt alleine das Wort „Gewerkschaft“ schon für pure Panik in der Unternehmensführung. Denn anders als in Deutschland haben die Mitarbeiter in den USA oftmals kaum bis kein Mitbestimmungsrecht. So auch bei Tesla*.

Ähnlich wie in „Superstore“ versucht auch Tesla die Bildung von Gewerkschaften und Mitarbeitergremien, wie z.B. einen Betriebsrat, zu unterbinden. Wie „CNBC“ berichtete, hatte Tesla im Frühjahr sogar einen Mitarbeiter entlassen, der sich für Gewerkschaften starkgemacht hatte.
24auto.de weiß, welches Mitarbeitervertretung Tesla in Deutschland zulässt.*

Auch ein inzwischen gelöschter Tweet von Elon Musk (50) sorgte 2018 für Ärger. Der Tesla-Boss schrieb damals: „Nichts hält das Tesla-Team in unserem Autowerk davon ab, für die Gewerkschaft zu stimmen. Sie könnten das morgen tun, wenn sie wollten. Aber warum Gewerkschaftsbeiträge zahlen und Aktienoptionen für nichts aufgeben?“ In Deutschland scheint das Unternehmen jedoch einen anderen Kurs zufahren. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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