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Umweltprämie für E-Autos ist beliebtes Fördermittel: 8,7 Milliarden Euro wurden ausgezahlt

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Von: Marcus Efler

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Die Umwelt- oder Innovationsprämie wird zwar reduziert, war bislang aber ein voller Erfolg: Käufer von Elektroautos kassierten 8,7 Milliarden Euro.

Langsam wird es knapp mit der Förderung: Wer noch die volle Summe von bis 9.570 Euro brutto für sein Elektroauto bekommen möchte, muss sich sputen. Die Zahl der Automodelle, die noch in diesem Jahr als Neuwagen zugelassen werden könnten (eine Voraussetzung für die Förderung), schrumpft angesichts langer Lieferzeiten rapide. Aus dem VW-Konzern etwa sind gar keine mehr zu bekommen. Und im nächsten Jahr sinkt der Zuschuss, für Plug-in-Hybride entfällt er ganz. Immerhin ist das für viele Kauf-Interessenten kein Grund, zu verzichten.

Ein Elektroauto lädt bei einem Pressetermin an einer neuen Schnellladesäule.
Die Umweltprämie erweist sich als Erfolgsmodell. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Umweltprämie gern genommen: 8,7 Milliarden Euro ausgezahlt

Trotzdem darf sich freuen, wer das Geld bekommen hat. Und das war nicht wenig: Insgesamt 8,7 Milliarden Euro schossen Hersteller und Staat Käufern elektrifizierter Autos zu. Drei Milliarden kamen von den Autokonzernen, der Löwenanteil von 5,7 Milliarden Euro aber vom Staat, letztendlich also den Steuerzahlern. 

Umweltprämie gern genommen: Keine Daten zu Weiterverkauf ins Ausland

Die Zahl stammt von der Bundesregierung – als Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion. Deren Verdacht, eine erhebliche Zahl der geförderten Fahrzeuge würden ins Ausland verschoben (wie es bei Tesla-Modellen nach Ablauf der Haltefrist möglicherweise der Fall war), mochte die Regierung aber nicht bestätigen: Aufgrund der fehlenden Datengrundlage könne man dazu keine weiterführenden Angaben machen.

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