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„Null gleich eins“: Arne Dahls Serienende ist ein fulminanter Schlusspunkt

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Von: Sven Trautwein

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Arne Dahl startete 2016 mit der Berger und Blom-Serie, die schnell ihre Anhänger fand. Nun endet die Serie mit dem fünften Band. Mein Buchtipp.

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Viel zu lange hat der Krimi „Null gleich eins“ von Arne Dahl in meinem Bücherregal geschlummert. Das war alles andere als ein böser Wille, denn Dahls Krimis gehören für mich zu den spannendsten Büchern, die aus Skandinavien den Weg zu uns finden. Atmosphärisch dichte Beschreibungen, fesselnde Dialoge, tolle Figuren und Spannungsbögen, die Ihresgleichen suchen. Sollten Sie noch auf der Suche nach einem Krimi aus Norwegen sein, ist dies unbedingt einen Blick wert.

Arne Dahl „Null gleich eins“: Über das Buch

Arne Dahl „Null gleich eins“: Ein fulminantes Serienende
Arne Dahl „Null gleich eins“: Ein fulminantes Serienende © Peter Hartenfelser / Imago / Piper

Er wird es wieder tun. Am Fünften jedes Monats findet die Stockholmer Polizei in den Schären eine Leiche. Doch die Todesursachen unterscheiden sich, und so glaubt niemand an eine Verbindung zwischen den Morden. Niemand außer Kommissarin Desiré Rosenkvist, die Sam Berger und Molly Blom mit dem Fall beauftragt. Obwohl die Ermittler im Verborgenen agieren müssen, erkennen sie: Wer auch immer die Toten deponiert, will gefunden werden. Nur warum gerade jetzt? Berger und Blom setzen sich auf die Fährte eines größenwahnsinnigen Täters, dem es um nichts Geringeres als das ewige Leben zu gehen scheint.

Klappentext Piper

Serienmörder ziehen in Krimis und Thrillern immer. Ob als Fernsehserie oder in Buchform. Und der fünfte Band rund um Berger und Blom ziehen den Lesern direkt in die Handlung hinein. Ein Serientäter, der die Leichen immer am fünften eines Monats platziert, stellt die Ermittler zu Beginn vor ein Rätsel. Möchte er unbedingt gefunden werden. Wenn ja, warum? Und warum jetzt.

Berger & Blom-Reihe von Arne Dahl: Die Reihenfolge (Start 2016)

Die ermittelnden Beamten und ich als Leser standen zu Beginn des Krimis vor derselben Frage, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt. Die Handlung war eng verwoben und ließ beide Möglichkeiten zu. Erst zur Hälfte des Buches finden die Fäden zueinander und es wird deutlicher. Den Spannungsbogen versteht Arne Dahl gekonnt zu spannen. Hier gehört er zu den Großmeistern seines Faches.

Die Fans der Reihe um Berger und Blom werden am Serienende einen gewissen Abschiedsschmerz verspüren. Haben sie sich doch über die Jahre nahezu mit den Figuren angefreundet. Für Neueinsteiger sei gesagt, dass man für ein besseres Verständnis auch zu den Vorgängern greifen sollte. Gerade die Entwicklung um Desiré lässt sich durch die ersten Bände besser erklären.

Arne Dahl „Null gleich eins“: Mein Fazit

Wer mit dem fünften Band der Reihe einsteigt, sollte gewarnt sein: Er macht süchtig. Alle Fans nordischer Krimis dürfen hier problemlos zugreifen. Um den Titel in voller Breite zu genießen, seien auch die anderen vier Bände der Serie ans Herz gelegt. Ein Cliffhanger am Ende macht neugierig auf das, was kommen mag. Eine neue Reihe?

Arne Dahl „Null gleich eins“ (Berger & Blom Band 5)

Aus dem Norwegischen von Kerstin Schöps

2022, Piper ISBN-13 978-3-492-05929-9

Preis: Taschenbuch 17 €, E-Book 12,99 €, 464 Seiten (abhängig vom Format)

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Arne Dahl

Arne Dahl, Jahrgang 1963, hat mit seinen Kriminalromanen um die Stockholmer A-Gruppe eine der weltweit erfolgreichsten Serien geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über eine Million Bücher. 

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