Extras zum Gehalt lohnen sich steuerlich

Statt einer Gehaltserhöhung kann es sich bei Verhandlungen mit Vorgesetzten mehr lohnen, steuerfreie Extras wie ein Notebook oder ein Job-Ticket für Bus und Bahn herauszuschlagen.

Statt einer Gehaltserhöhung kann es sich bei Verhandlungen mit Vorgesetzten mehr lohnen, steuerfreie Extras wie ein Notebook oder ein Job-Ticket für Bus und Bahn herauszuschlagen. Viele Gehaltsextras sind nämlich steuer- und sozialabgabenfrei und können so unter dem Strich mehr einbringen als ein höheres Bruttomonatsgehalt oder eine Sonderprämie, berichtet „Finanztest“ (10/2018). Für das Unternehmen lohnt es sich ebenfalls, da meist keine Sozialabgaben und weniger Steuern fällig seien.

Die Experten schildern ein Beispiel: Ein gesetzlich versicherter Alleinstehender (Steuerklasse I) mit 3500 Euro Bruttomonatsgehalt würde von einer Sonderzahlung von 1500 Euro nur 745 Euro netto bekommen. Das sind weniger als 50 Prozent. Kauft ihm das Unternehmen aber ein Notebook und überlässt es zur privaten Nutzung, erhält der Mitarbeiter das Gerät steuerfrei zu seinem Lohn dazu.

Das Unternehmen müsste für den Rechner pauschal 25 Prozent (325 Euro) abführen, spart sich jedoch Sozialabgaben. Für den Mitarbeiter bedeutet das: ein Gerät für 1300 Euro statt 745 Euro auf dem Konto.

(dpa)

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